(openPR) Erstmals wird ein Kirchturm diesen Sommer in der Schweiz anders klingen als gewohnt. Die Elisabethenkirche im Zentrum von Basel wird vom Freitag, den 10. August bis Freitag, den 24. August 2012 ihr viertel-, halb-, dreiviertel- und ganzstündiges Zeitsignal während zwei Wochen mit einem Lachen verkünden. Die Lachmelodie wird zur vollen Stunde immer intensiver und endet in einem grossen Lachgefühl. Dann wiederholt sich die Melodie von vorne.
Die Klanginstallation „Lachen erlaubt“ ist eine Kunstaktion der in Frankfurt am Main, Deutschland, lebenden Künstlerinnen CaBri, Carolyn Krüger und Brigitte Kottwitz, und wird täglich die Basler zwischen 10 und 18 Uhr zum Schmunzeln und Lächeln animieren. Das Lachen darf auch als touristisches Sommerevent wahrgenommen werden.
Zur Vernissage am Freitag 10.8.2012 um 18 Uhr eröffnet Pfarrer André Feuz mit den Lachyoga-Gruppen aus Basel und Umgebung die Kunstaktion. Hier lacht der Turm bis 19 Uhr. Der Religionswissenschaftler, Philosoph und Lachtrainer Harald-Alexander Korp aus Berlin, wird um 19 Uhr mit dem Vortrag „Lacht Gott? Witz und Humor in den Religionen“ unseren lachenden Horizont erweitern. Worüber lachen Religionen und Gläubige heute? Wo bleibt das befreiende Lachen im Christentum? Ist den Religionen das Lachen etwa vergangen?
Ziel der Lach-Klang Installation
Schon Immanuel Kant wusste: „Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht zu den Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge zum Schutz gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.“ Und Rainer Maria Rilke dichtete: „Lachen öffnet die Sinne, für den Gesang der Dinge.“
Diese Kunstaktion hat also absolut nichts mit „Sauglattismus“ zu tun, sondern hat einen tieferen philosophischen Hintergrund: In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen gegen Zukunftsangst, Depression und negativem Stress ankämpfen, soll mit einer nicht alltäglichen Aktion aufgezeigt werden, dass wir eine angeborene Fähigkeit besitzen, uns dagegen zu schützen. Diese Fähigkeit ist das herzhafte Lachen. Denn wer herzhaft lacht, der kann nicht gleichzeitig ängstlich, depressiv oder von negativem Stress geplagt sein.
Diese Lach-Klang Installation hatte ihre erfolgreiche Premiere im Juni 2010 auf dem Turm der Wartburgkirche in Frankfurt. Im April 2011 folgte die Wiederholung auf dem Turm der Emmaus Kirche in Berlin Kreuzberg und in einer Dorfkirche im Odenwald. Im Sommer 2012 wird das Rathaus zu Alsfeld /Hessen zu seinem 500. Geburtstag in vollen Tönen seine Freude kundtun.
Basel hat also die Ehre als erste Schweizer Stadt die Menschen mit einem lachenden Kirchturm zu erfreuen. Da der Medienrummel immens sein wird, wird das Image der Stadt davon profitieren können.
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