(openPR) Im Rahmen des Buchprojekts: Wie viel Weiblichkeit verträgt die Wirtschaft? Die Strategie der weiblichen Vermännlichung von Sonja Seirlehner (ISBN 978-3-9503380-0-3) hat das Unternehmen Pesermo eine Umfrage durchgeführt, welche sich mit der Weiblichkeit in der Wirtschaft beschäftigt. Ziel der Forschung war es den derzeitigen Stellenwert der Weiblichkeit in der Wirtschaft zu hinterfragen.
Die Studie beschäftigt sich mit den Stereotypen und Attributen weiblicher Führung. Maskulinität versus Weiblichkeit und die damit verbundenen Aufstiegschancen innerhalb einer Organisation sind Teil der Pesermo Studie. Klarheit schafft die Frage, ob Frauen an der Macht härter oder milder führen als männliche Führungskräfte. Ob weibliche oder männliche Führungskräfte bevorzugt werden wurde ebenso erfragt. Inwieweit der Wunsch nach mehr Weiblichkeit in den Führungsetagen gehegt wird schließt sich am Schluss der Studie an. Die Studie wurde mittels einer anonymen Online-Befragung durchgeführt. Im Gesamten nahmen 173 ProbandInnen im Zeitraum von 21. Februar 2012 bis 31. März 2012 teil. Es wurden Frauen und Männer innerhalb eines Business-Netzwerkes und über die Webseite von Pesermo befragt. Der folgende Abschnitt präsentiert die Ergebnisse der Studie, sowie die darin enthaltenen Perspektiven und Erkenntnisse.
Frage 1: Attribute weiblicher Führung
Wählen Sie bitte die Attribute aus, welche Sie mit einer weiblichen Führungskraft assoziieren (Mehrfachnennungen sind möglich): Total Probanden: 173 von 173 (100 %) Insgesamt haben 173 Probanden die Frage nach den assoziierten weiblichen Führungsattributen beantwortet. Der höchste Anteil von 57% wurde der Intuition zugeschrieben, gefolgt von 56% durch Zuverlässigkeit, 54% Disziplin, 51% Fairness, 49% Achtsamkeit, 46% Respekt, 44% Kooperation. Im krassen Gegensatz dazu, zeigt sich die Aggressivität mit 5% und die die Macht mit 12%. Lediglich 3% für die Widerstandsfähigkeit, der Mut wird mit 33% bewertet.
Frage 2: Kontext Maskulinität & Aufstiegschancen
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Frauen die sich maskulin kleiden und verhalten, sowie über eine geeignete Qualifizierung verfügen, haben tendenziell höhere Chancen hierarchisch aufzusteigen: Total Probanden: 170 von 173 (98 %) 170 der befragten ProbandInnen gaben an, dass sie Frauen welche sich maskulin kleiden und verhalten, sowie über eine geeignete Qualifizierung verfügen, tendenziell höhere Chancen einräumen hierarchisch aufzusteigen mit folgenden Ergebnissen: 8% antworteten mit „ja“, 28% mit „eher ja“, 34% mit „teils teils“, 13% mit „eher nein“, 9% mit „nein“, 7% sind sich nicht sicher und antworteten mit „weiß nicht“, 2% gaben keine Bewertung ab.
Frage 3: Kontext Feminität & Aufstiegschancen
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Frauen die sich feminin kleiden und verhalten, sowie über eine geeignete Qualifizierung verfügen haben tendenziell höhere Chancen hierarchisch aufzusteigen: Total Probanden: 169 von 173 (98 %) 169 der befragten ProbandInnen gaben an, dass sie Frauen welche sich feminin kleiden und verhalten, sowie über eine geeignete Qualifizierung verfügen, tendenziell höhere Chancen einräumen hierarchisch aufzusteigen mit folgenden Ergebnissen: 1% antworteten mit „ja“, 20% mit „eher ja“, 43% mit „teils teils“, 23% mit „eher nein“, 5% mit „nein“, 8% sind sich nicht sicher und antworteten mit „weiß nicht“, 2% gaben keine Bewertung ab.
Frage 4: Irrelevanz Maskulinität & Feminität im Kontext Aufstiegschancen
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Es spielt keine Rolle ob sich eine Frau maskulin oder feminin kleidet und verhält, es zählt ausschließlich die geeignete Qualifizierung um eine tendenziell höhere Chance für einen hierarchischen Aufstieg zu haben. Total Probanden: 167 von 173 (97 %) 167 der ProbandInnen bewerteten die Frage nach der Chance auf einen hierarchischen Aufstieg durch Qualifizierung, unabhängig von Maskulinität und Feminität, folgendermaßen : 7% antworteten mit „ja“, 16% mit „eher ja“, 25% mit „teils teils“, 29% mit „eher nein“, 18% mit „nein“, 2% waren sich nicht sicher und 3% gaben keine Bewertung ab.
Frage 5: Weibliche Macht & Härte
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Frauen an der Macht greifen in der Regel härter durch als männliche Führungskräfte um sich zu beweisen. Total Probanden: 167 von 173(97 %) 167 der ProbandInnen bewerteten Frauen an der Macht im Gegensatz zu männlichen Führungskräften als tendenziell härter mit folgendem Ergebnis: 9% antworteten mit „ja“, 30% „eher ja“, 28% „teils teils“, 17% „eher nein“, 7% „nein“, 6% sind sich nicht sicher und antworteten mit „weiß nicht“, 3% gaben keine Antwort.
Frage 6: Weibliche Macht & Milde
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Frauen an der Macht führen in der Regel milder als männliche Führungskräfte. Total Probanden: 167 von 173 (97 %) 167 der ProbandInnen bewerteten Frauen an der Macht im Gegensatz zu männlichen Führungskräften als tendenziell milder mit folgendem Ergebnis: 1% antworteten mit „ja“, 9% „eher ja“, 29% „teils teils“, 40% „eher nein“, 12% „nein“, 5% sind sich nicht sicher und antworteten mit „weiß nicht“, 3% gaben keine Antwort.
Frage 7: Bevorzugung weiblicher Führungskräfte
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Ich bevorzuge eine weibliche Führungskraft!
Total Probanden: 165 von 173 (95 %) 165 der ProbandInnen bevorzugen weibliche Führungskräfte mit 12% „ja“, 27% „eher ja“, 24% „eher nein“, 6% mit „nein“, 26% gaben an es nicht zu wissen, 5% gaben keine Stimme ab.
Frage 8: Bevorzugung männlicher Führungskräfte
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Ich bevorzuge eine männliche Führungskraft!
Total Probanden: 163 von 173 (94 %) 163 der ProbandInnen bevorzugen männliche Führungskräfte mit 6% „ja“, 25% „eher ja“, 28% „eher nein“, 9% mit „nein“, 26% gaben an es nicht zu wissen, 6% gaben keine Stimme ab.
Frage 9: Anteil von Frauen in Führungsetagen & Förderung
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Es gibt zu wenige Frauen in den obersten Führungsetagen, ich befürworte deren Förderung. Total Probanden: 164 von 173 (95 %) 164 der ProbandInnen sind der Auffassung, dass Frauen in den Führungsetagen unterrepräsentiert sind und befürworten daher deren Förderung mit 39% „ja“, 21% „eher ja“, 17% „teil teils“, 10% „eher nein“, 6% „nein“, 2% wissen es nicht, 5% gaben keine Stimme ab.
Frage 10: Bezug zum Begriff Gender-Mainstream
Bitte bewerten Sie die folgende Aussage: Der Begriff Gender-Mainstream ist mir bekannt und ich kenne dessen Bedeutung. Total Probanden: 164 von 173 (95 %) 164 der ProbandInnen können den Begriff: Gender-Mainstream, zu 49% mit eindeutig „ja“ zuordnen, 10% mit „eher ja“, 7% „teil teils“, 8% „eher nein“, 17% „nein“, 5% wissen es nicht und 5% gaben keine Stimme ab.
Frage 11: Geschlecht der ProbandInnen
Bitte geben Sie Ihr Geschlecht an: Total Probanden: 164 von 173 (95 %) Von den 173 ProbandInnen, gaben 164 ihr Geschlecht an, diese waren zu 53% weiblich, zu 42% männlich und 5% gaben keine Angaben.
Frage 12: Beruflicher Status der ProbandInnen
Bitte geben Sie Ihren beruflichen Status an: Total Probanden: 163 von 173 (94 %) Von den 173 ProbandInnen, gaben 163 ihren beruflichen Status an, diese waren zu 40% UnternehmerInnen, 16% Führungskräfte, 15% MitarbeiterInnen, 19% FreiberuflerInnen, 1% GründerInnen, 2% derzeit ohne Anstellung, 6% gaben keine Auskunft.
Frage 13: Alter der ProbandInnen
Bitte geben Sie Ihr Alter an: Total Probanden: 163 von 173 (94 %) Von 173 ProbandInnen gaben 163 ihr Alter an: 1% waren zwischen 15 und 25 Jahren, 16% zwischen 25 und 35 Jahren, 34% zwischen 35 und 45 Jahren, 29% zwischen 45 und 55 Jahren, 12% zwischen 55 und 65 Jahren, 2% über 65 Jahre, 6% gaben keine Altersgruppe an.
„Weiblichkeit ist ein Gesamtwerk, und so einzigartig wie die Person welche sie zum Ausdruck bringt! Wappnen Sie sich für den Gegenwind in der Wirtschaft: zur Schau gestellte Weiblichkeit samt symbolischer Freiheit verursachen Turbulenzen!“ [Zit. Sonja Seirlehner, Geschäftsführerin Pesermo]











