(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Wie vielfältig die Natur ihre Wesen kreiert, macht ihr vor allem das heutige Tier des Tages deutlich, das allein durch seinen ungewöhnlichen Körperbau alle Aufmerksamkeit der Moderatorin auf sich zieht.
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, eines Tages ein Gürteltier hautnah sehen zu dürfen. Was ist das für eine seltsame Mischung aus Maulwurf, Schildkröte und Borstentier! Auf Spanisch heißen sie Armadillos, was übersetzt: die kleinen Gepanzerten heißt, und absolut zutrifft. Denn die Säugetiere besitzen einen Panzer, der fast die komplette Körperoberfläche bedeckt. Dieser Panzer besteht aus einzelnen Schildplatten, die an verschiedene Stellen zusammengewachsen sind. Auch ihr Kopf ist durch solche Platten geschützt. Die Ohren laufen, ähnlich wie bei Mäusen spitz zusammen und die Augen sind sehr klein. Bei Gefahr zieht sich das Gürteltier blitz schnell zusammen und ist durch den Panzer bestens geschützt. Wie eine feste Kugel kann es so fast jeden Angriff von Feinden überleben, einzig dem Jaguar ist es möglich, die harte Schale zu knacken und den Tieren gefährlich zu werden. In bestimmten Situationen kommen den Tieren auch die Beine zugute, diese sind zwar recht kurz geraten, dafür aber mit besonders starken Krallen versehen. Die Gattung der Riesengürteltiere, die bis zu einem Meter lang werden können, zum Vergleich die Kleinsten unter ihnen erreichen gerade einmal eine Größe von 15 Zentimetern, verfügen über die größten Krallen im Tierreich. Mit diesen Waffen können sie ganze Termitenhügel aufbrechen und sogar durch Beton bohren. Mit den Krallen graben die Tiere nach Nahrung, wie Mäusen oder Eidechsen. Für ihre Bohraktionen können sie bis zu sechs Minuten die Luft anhalten. Ich bin absolut verzückt von diesen einzigartigen Kreaturen.












