(openPR) 11.04.2012. Jährlich sterben in Deutschland mehr als 600 Menschen bei rund 230.000 Woh-nungsbränden, davon werden 80 Prozent Opfer von giftiger Rauchentwicklung. Mehr als 6.000 Opfer erleiden schwere, ca. 60.000 Menschen leichtere Brandverletzungen.
Laut einer Erhebung des Instituts für Schaden- und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in Kiel (IFS) gehören Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Fernsehgeräte, Kühl- und Gefrier-schränke, Geschirrspüler und Waschmaschine zu den häufigsten Brandursachen. 70 Prozent der Brände brechen zwischen 23 und 7 Uhr aus. Aus süßen Träumen können in rasender Geschwindigkeit Albträume werden.
Als Retter in der sprichwörtlich letzten Sekunde haben sich Rauchmelder bewährt. „Rauchmelder können zwar den Ausbruch eines Feuers nicht verhindern, aber sie verschaffen die nötige Zeit um das Leben der Bewohner zu retten“, betont Jürgen Buck, Vorstand der Heilbronner Verbraucheror-ganisation Geld und Verbraucher e.V.
Erst 9 von 16 Bundesländern haben eine Einbaupflicht für Rauchmelder in privaten Wohnräumen erlassen. Jedoch sollte sich jeder über die Gefahren eines Wohnungsbrandes bewusst sein und in Eigeninitiative Rauchmelder in seinen Wohnräumen anbringen, so Jürgen Buck weiter.
Selbstverständlich ist im Falle eines Brandes alles – außer dem Leben – ersetzbar. Großteils werden Brandschäden von den entsprechenden Versicherungen übernommen. Jedoch ist es wichtig, dass das Risiko „Feuer“ überhaupt in bestehenden Verträgen abgesichert ist und die Versicherungssummen in ausreichender Höhe abgeschlossen wurden, warnt Jürgen Buck.
Für die Überprüfung einer bestehenden Hausrat- und Wohngebäudeversicherung kann der kosten-lose „Versicherungs-Check“ der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. unter www.geldundverbraucher.de, unter der Rubrik „Gratis“ abgerufen werden.
Weitere Tipps und Hinweise zum Thema „Rauchmelder“ finden Sie im Internet unter www.geldundverbraucher.de. ebenfalls unter Rubrik „Gratis“.









