(openPR) Im peruanischen Regierungpalast wurden zehn Frauen mit dem «Frauen-Verdienstorden 2012» (Orden al Mérito de la Mujer 2012) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist die höchste Anerkennung des peruanischen Staates für persönliche und perufliche Lebenswege von Frauen. Zwei der ausgezeichneten Frauen sind mit dem deutschen Umfeld verknüpft: Delfina Randolf und Eva Klein.
Delfina Randolf wurde in der Kategorie «beispielhaftes Leben» auserwählt. Sie ist Nachfahre der deutsch-österreichischen Einwanderer, die vor mehr als 150 Jahren ihre Heimatstadt Pozuzo im peruanischen Urwald gründeten. Die pensionierte Lehrerin widmete sich mehr als 60 Jahre lang unermüdlich der Erziehung und der Verbreitung von Traditionen und Gebräuchen der Gründer von Pozuzo – deutsche Sprache, typische Musik und Tänze. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist sie weiterhin als Vizedirektorin des Museums Schafferer in Pozuzo aktiv.
Eva Klein erhielt die Auszeichung in der Kategorie «herausragende berufliche Tätigkeit» für ihre Pionierarbeit in der medizinischen Vererbungslehre in Peru. In Deutschland geboren kam sie im Alter von 14 Jahren nach Peru, studierte Medizin und spezialisierte sich in Vererbungslehre. Ihre mehr als vierzigjährige Berufserfahrung im Kinderkrankenhaus in Lima (Hospital del Niño) hat sie – mit Hilfe von anderen Berufskollegen – im Buch «Atlas de dismorfología pediátrica» zusammengefasst. Dieses Buch beschreibt die Krankheiten und äußerlichen oder sichtbaren Missbildungen, die von der Genetikabteilung des Krankenhauses diagnostiziert wurden.
Fotos und weiterführende Informationen:
http://deutsch-peruanisch.com/Aktuelles/Deutsche-Frauen-in-Peru.htm









