(openPR) Das Leben ist Veränderung – doch wollen wir sie wirklich? Leben wir nicht bequem in dem Umfeld, das wir kennen? Auch wenn uns manche Dinge nicht gefallen, wir mehr vom Leben erwarten, die Vorgesetzten uns übergehen, wir Überstunden machen müssen, etc. - so geht es den Meisten im Großen und Ganzen gut. Veränderungen – heißt auch loslassen. Abschied vom Bekannten. „In meinen Seminaren spreche ich immer von Verbesserungen – denn Veränderungen machen viele Angst“, so Ralf Hartmann, Inhaber von degaprofil (www.degaprofil.de).
Altes verblasst
Loslassen ist ein Cut, der sehr weh tun kann - denn das Bekannte wird nie mehr so sein, wie es war. Wer kennt nicht das Gefühl bei der Trennung von einem Partner. Auch im Beruf bedeutet Neuorientierung neue Menschen kennen lernen, neue Kollegen, neue Arbeitsabläufe, neues Umfeld, neuer Arbeitsweg. Dafür verschwinden Personen aus Ihrem Leben, liebgewonnene Gewohnheiten gibt es plötzlich nicht mehr, die Geräuschkulisse ist eine andere, die Gesichter von Kollegen und Freunden verblassen. Natürlich will man in Kontakt bleiben – der Vorsatz in einer schnelllebigen Welt ist ein guter.
Neue Hoffnung
Und so verbringen viele Menschen ein Leben in einem Umfeld, dass sie zwar nicht befriedigt, aber auch nicht so unter Druck setzt, dass sie zu einer Veränderung gezwungen werden. Dies sind nach Statistik rund 2/3 der Mitarbeiter in einem Unternehmen – oder auch der Dienst nach Vorschrift. Diese Mitarbeiter gilt es zu motivieren. „Wenn man Menschen fragt, ob sie sich verbessern wollen, so heben über 95% die Hand“ so Hartmann. Wenn wir es schaffen, dass diese Menschen sich nicht verändern, sondern VERBESSERN wollen – was würde dies bedeuten? Wenn wieder Ideen eingebracht werden, Abteilungen und Teams MITEINANDER arbeiten, Vorgesetzte die Mitarbeiter bei Entscheidungen und Entwicklungen involvieren.
Zeit der Entscheider – Zeit der Führungskräfte
Nutzen wir die Angst der Menschen vor Veränderungen. Nutzen wir den Wunsch der Mitarbeiter nach Verbesserungen. Die Verantwortung liegt bei den Führungskräften – sie sollten genau diese Potentiale (aus-)nutzen durch:
• Gezielte Selbstreflektion
• Klarheit und Trennung von Management und Führung
• Hinterfragen der Führungspraktiken
• Abteilungsübergreifendes Denken und Ansätze
• Nutzung systemischer Ansätze und Strukturen
Genau so, wie Mitarbeiter nicht ein Unternehmen, sondern (fast) immer die Führungskraft verlassen, obliegt nun genau dieser Führungskraft die Verantwortung zu handeln. Weg von alten Mechanismen – hin zu begeisterten Mitarbeitern. In ein neues Zeitalter – das den Umsatz vervielfachen wird.












