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AxiCom-PR, Nr. AB 13/05, September 2005
Plustek OpticBook 3600 Plus Buchscanner und ABBYY FineReader XIX machen auch Frakturschrift maschinell lesbar
ABBYY und Plustek bieten Produkt-Bundle zur Digitalisierung von Frakturschriften
Norderstedt, München, 28. September 2005 – ABBYY und Plustek haben eine Kooperation vereinbart, um kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen die Digitalisierung von Büchern, die in Frakturschrift vorliegen, zu ermöglichen. Das Produkt-Bundle aus dem Plustek OpticBook 3600 Plus Buchscanner und ABBYY FineReader XIX für Plustek erlaubt die Erfassung von Büchern in gängigen modernen Schriften ebenso wie von älteren Werken in Frakturschrift. Das Bundle bietet Organisationen mit einem mittleren Digitalisierungsbedarf älterer Schriften Planungs- und Budgetsicherheit: Es erlaubt die Verarbeitung von bis zu 10.000 A4 Seiten in Frakturschrift pro Jahr. Die Verarbeitung moderner Schrifttypen ist unbegrenzt möglich.
„Mit dem Bundle reagieren wir auf die unmittelbare Nachfrage des Marktes“, erläutert Jupp Stoepetie, Geschäftsführer der ABBYY Europe GmbH. „Seit wir FineReader XIX als Frakturschrifterkennungslösung für große Archivierungsprojekte auf den Markt gebracht haben, erleben wir auch eine steigende Nachfrage von kleineren Organisationen, die unsere Frakturschrifterkennung nutzen wollen. In der Kombination mit dem leistungsfähigen und preiswerten Plustek OpticBook 3600 Plus haben Anwender mittlerer Größenordnung, die lediglich einige Vorlagen und Bücher in Frakturschrift pro Jahr digitalisieren wollen, jetzt die optimale Lösung zur Verfügung.“
ABBYY FineReader XIX ist die erste Omnifont Desktop OCR Software zur Erkennung von Frakturschrift. Ohne aufwändiges Training erkennt die Software alte Texte, die vornehmlich zwischen 1800 und 1938 in Frakturschrift gedruckt wurden. Plustek OpticBook 3600 Plus ist der erste preiswerte Flachbett-Buchscanner auf dem Markt. Dank neuer, Patent-geschützter Shadow Elimination Element (SEE)-Technik eliminiert er die Notwendigkeit, große, teure Overhead-Scanner oder komplizierte Bildbearbeitungs-Software einzusetzen. Er verbindet eine patentierte Lampe mit einem speziellen Eck-Design, welches es dem Scan-Modul erlaubt, bis an die äußerste Kante zu scannen, an der die Buchfalz angelegt ist. So ist das Scan-Ergebnis frei von Buchfalzschatten und Textverzerrungen. Der Scanner funktioniert zudem als regulärer DIN A4 Farbscanner mit 48 bit Farbtiefe und 1200 dpi optischer Auflösung.
„Mit dem OpticBook 3600 Plus haben wir den ersten preiswerten Buchscanner der Welt auf den Markt gebracht“, erklärt Jin Zhang von Plustek. „Die Kombination mit der einzigen Omnifont Desktop OCR Software zur Erkennung von Frakturschrift war für uns die folgerichtige Erweiterung. Viele Organisationen haben lediglich einen geringen bis mittelgroßen Bedarf an der Digitalisierung von Büchern in Frakturschrift. Ohne Lösung zur Erkennung von Frakturschrift sind ihre Archivierungsprojekte allerdings nur schwierig zu realisieren. Das haben wir in Zusammenarbeit mit ABBYY vertieft.“
ABBYY FineReader XIX unterstützt Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Die Software erkennt Frakturschrift, Schwabacher und viele Texturschriften (Gotische Schriften) und romanische Schriftzeichen, die nicht mehr verwendet werden, wie z.B. das lange „s“ in frühen englischen und französischen Texten. Die zugrundeliegende ABBYY FineReader 7 Texterkennungs-Software verarbeitet moderne Schriften in 177 Sprachen. Die Texterkennung lässt sich unmittelbar aus dem Scan-Menü starten. Die erkannten Seiten können in zahlreichen gängigen Formaten gespeichert werden, unter anderem als durchsuchbare PDF-Dateien.
Preis und Verfügbarkeit
Das Bundle aus Plustek OpticBook 3600 Plus und ABBYY FineReader XIX für Plustek ist ab sofort über alle Plustek-Handelskanäle verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.459 Euro für das komplette Produkt-Bundle, inklusive Verarbeitung von 10.000 Seiten in Frakturschrift pro Jahr.
ABBYY Europe GmbH
ABBYY Europe ist ein Mitglied der ABBYY Gruppe und veröffentlicht und vertreibt ABBYY-Produkte in Westeuropa. ABBYY (ABBYY Software House) entwickelt linguistische Software und Software für Künstliche Intelligenz, darunter eine komplette Produktlinie für OCR und Texterkennungsprogramme und Lösungen. Das Produkt-Portfolio von ABBYY bietet: FineReader OCR Systeme – eine Produktfamilie für Endkunden und SDKs zur Erkennung von gedruckten Texten, Tabellen und Formularen; FormReader – ein ICR Programm zur Erkennung und Verarbeitung von Formularen, die per Hand ausgefüllt wurden; ABBYY Retrieval & Morphology Engine – Tools für Entwickler zur Integration von Volltextsuche und linguistischen Funktionen in externe Applikationen. Zu den Lizenznehmern der Erkennungs-Technologien von ABBYY zählen Siemens Nixdorf, Samsung Electronics, C-Technologies, Sumitomo Electric Systems, Banctec, BenQ, Documentum, EPSON, Freedom Scientific, Hewlett-Packard, Kurzweil, Kofax, Microtek, NewSoft, Notable Solutions, Panasonic, Stellent, Toshiba, Verity, Neurascript, Saperion und SWT. Die Zentrale der ABBYY Gruppe befindet sich in Moskau, Büros gibt es in der Ukraine (ABBYY Ukraine), den USA (ABBYY USA, Fremont, CA), Großbritannien (ABBYY UK, Bishops Stortford, England) und Deutschland (ABBYY Europe, München). Weitere Informationen über ABBYY finden sich im Web unter www.abbyy.com oder direkt bei ABBYY Europe GmbH, Anglerstraße 6, 80339 München, E-Mail:








