(openPR) Prüfungen nach internationalem Standard
An der Academy for Management Assistants (AMA) in Lippstadt-Bad Waldliesborn haben die ersten Absolventinnen ihre ESA-Diplome erlangt
Lippstadt, September 2005 – Nicht erst seit der EU-Erweiterung im vergangenen Jahr ist eines klar: Die Globalisierung der Wirtschaft erhöht die Anforderungen an eine international orientierte Aus- und Fortbildung. Immer mehr Berufsbilder sind an anderen Ländern ausgerichtet, es kommt zunehmend darauf an, dass man mehrere Sprachen sprechen kann, ein – zumindest zeitweiliger - Arbeitsplatz im europäischen Ausland ist eher die Regel denn die Ausnahme. „Auf viele junge und gut ausgebildete Leute wird früher oder später ein längerer Auslandsaufenthalt zukommen. Um im vereinten Europa eine gute Chance zu haben, sollte man einen international anerkannten und vergleichbaren Abschluss haben“, weiß Dr. Matthias Zünkler, Studienleiter der Academy for Management Assistants (AMA), einer privaten Akademie, die seit mehr als 25 Jahren Management-Assistentinnen in einem vier- bis siebensemestrigen Studium ausbildet. Hier erwerben die angehenden Fachkräfte im Studium, aber auch bei den In- und Auslandspraktika und Auslandssemestern das Handwerkszeug zur Karriere im Management. Möglich sind Abschlüsse von der fremdsprachlichen Assistentin bis hin zur Europaassistentin, Internationalen Managementassistentin und Internationalen Direktionsassistentin.
Um den Studentinnen noch mehr Internationalität bieten zu können, hat die AMA sich dem ESA-Verbund angeschlossen und hält jetzt die Möglichkeit bereit, neben dem normalen AMA-Studium in vier Semestern innerhalb der Studienzeit zusätzlich das ESA-Diplom mit der Spezialisierung Office Management zu erwerben. Zum Hintergrund: Die ESA – European Schools for Higher Education in Administration and Management – wurde 1964 als internationaler Zusammenschluss von führenden privaten Wirtschaftsakademien im Bereich der höheren Bildung gegründet. Die ESA war die erste und ist bis heute die einzige internationale Organisation, die länderübergreifend nach einheitlichen Rahmenlehrplänen sprach- und wirtschaftsorientierte Arbeitskräfte für den internationalen Arbeitsmarkt aus- und fortbildet. ESA-Studiengänge basieren auf einem von der ESA entwickelten Modulsystem mit insgesamt vier Modulbereichen: Sprachen, Wirtschaft, Administration und Management sowie weiteren Wahlfächer. Die Dauer von vier bis sechs Semestern und die Bewertung der Studiengänge richten sich nach den Regeln des European Credit Transfer Systems (ECTS). Dieses System gewährleistet eine einheitliche Bewertung von Studienleistungen in der Europäischen Union.
„Bis 1987 gab es bereits ESA-Prüfungen bei der AMA“, erinnert sich Waltraud Vorwerk, die die AMA damals leitete. Im September fanden dann aber – nach zwei Jahren Vorbereitungszeit – die ersten ESA-Prüfungen wieder bei der AMA statt – mit sieben Prüflingen“. Die ESA hat außer in Lippstadt noch 25 Partnerschulen in Deutschland, bei denen nach international anerkannten ESA-Richtlinien geprüft wird. „Das bedeutet: Es kommt ein externer Prüfer – in diesem Fall war das Helga Stadler-Maly aus Wien – und nimmt einige der Prüfungen ab. Alle an einem Tag, alle den gleichen Prüfungsstoff, das macht das Niveau der Prüfung sehr anspruchsvoll“, so AMA-Studienleiter Dr. Matthias Zünkler. Das zusätzliche Angebot wird bei den Studentinnen und Studenten gut angenommen: Im nächsten Jahr haben sich bereits 14 Kandidaten der AMA zur ESA-Prüfung angemeldet.
„Ich habe mich für die ESA-Prüfung entschieden, um mich noch besser für eine internationale Karriere zu qualifizieren“, so Nicole Rupp (21), AMA-Studentin, die jetzt die Prüfung bestanden hat. „Das ESA-Diplom bedeutet natürlich zusätzlichen Lernaufwand, da ich drei Sprachen belegt habe: Englisch, Französisch und Spanisch. Ich hoffe deswegen, dass mir diese zusätzliche Sprache bei Bewerbungen hilft und vielleicht den Ausschlag für die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch gibt.“ Zunächst allerdings wird die 21jährige ihr Studium an der AMA weiterführen, sich auf Marketing spezialisieren und das sechste Semester im kommenden Jahr an der Partneruniversität in Sunderland / Großbritannien verbringen.
„Der ESA-Abschluss ist der ideale Ausgangspunkt für eine Karriere auf höchstem Niveau“, so ESA-Prüferin Helga Stadler-Maly. „Mit einem ESA-Abschluss kann man in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens tätig sein. Wegen seiner internationalen Ausrichtung ist das ESA-Diplom auch international anerkannt. Es ist ein Gütezeichen, das in ganz Europa – und darüber hinaus – von Bedeutung ist“, so Stadler-Maly. Bisher gebe es rund 20.000 Fach- und Führungskräfte, die ein ESA-Diplom abgelegt hätten, betont Stadler-Maly.
Und hier noch einige zusätzliche Informationen zur AMA:
Die Academy for Management Assistants (AMA) bildet – aufbauend auf ein viersemestriges Grundstudium zur Fremdsprachlichen Assistentin – in weiteren Semestern zur Europa-Assistentin, zur Fremdsprachlichen Direktionsassistentin und zur Internationalen Direktions- bzw. Managementassistentin aus. Als Fachrichtungen stehen General Management, Hotel- und Touristikmanagement, Internationales Management und Medien- und Kulturmanagement zur Auswahl. Diese Studienrichtungen sind mit Auslandsaufenthalten in England, Frankreich oder Spanien verbunden. Neben verschiedenen Sprachen stehen Wirtschaftsfächer, Office-Management und der Umgang mit den modernen Informationstechnologien im Vordergrund. Als Ergänzung des Studiums an der AMA ist es möglich, an der University of Sunderland (Großbritannien) in zwei Semestern den akademischen Abschluss Bachelor of Arts (BA) zu erwerben.
Kontakt für Interessenten:
Academy for Management Assistants (AMA)
Dr. Matthias Zünkler
Im Eichholz 10
D-59556 Lippstadt
fon: +49 (2941) – 9444 - 94
fax: +49 (2941) – 9444 - 99












