(openPR) Schwerin – Das Schweriner Traditionsunternehmen Adolf Kuhlmann Einrichtungswerkstätten GmbH & Co. KG erweitert seine Produktionsstätten in Schwerin. Nicht weit vom Firmensitz in der Lankower Str. 6 – 10 entsteht in der Grevesmühlener Straße 18b nun auf mehr als 11.000 qm eine neue Halle für moderne Holzverarbeitung. Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe übergibt den Investitionsbescheid persönlich am 04.04.2012 an das Unternehmen.
Seit 99 Jahren steht das Schweriner Tischlerei-Traditionsunternehmen Adolf Kuhlmann für hochwertiges Tischlerei-Qualitätshandwerk. Gegründet 1913 von Adolf Kuhlmann, wird es nunmehr in dritter Generation von Andreas Kuhlmann geführt. Das Unternehmen, das seit seiner Gründung unverändert seinen Stammsitz im Schweriner Stadtteil Lankow führt, wird jetzt rechtzeitig vor dem hundertjährigen Firmenjubiläum einen Teil der Produktion an den neuen Standort verlagern. In der Grevesmühlener Straße entsteht auf über 11.000 qm Grundstücksfläche eine neue ca. 2.000 qm große Produktionshalle.
Die Erweiterung wurde notwendig, nachdem sich der Produktionsflächenbedarf des Unternehmens stetig erhöht hat. Das Unternehmen Kuhlmann entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Spezial-Betrieb für große und komplette Einrichtungslösungen: Luxus-Hotels wie das Upstalsboom in Kühlungsborn, größere Freizeiteinrichtungen wie das Hardrock Café Berlin oder mehrstöckige Bürokomplexe wie die Hopfenburg in der Hafencity Hamburg – für Aufträge dieser Größenordnungen brauchte das Unternehmen dringend mehr Platz. Schließlich gilt es, auch international mitzuhalten, was bei großen Projekten nicht immer ganz einfach ist. Da spielen Technik und Kapazitäten eine große Rolle.
Eine wichtige Rolle im Erweiterungsprozess hingegen spielte die Unterstützung durch die Stadt Schwerin. Bernd Nottebaum, Leiter des Amtes für Liegenschaften und Wirtschaft: „Für uns steht zunächst die Bestandspflege unserer Schweriner Unternehmen immer im Vordergrund. Und das Unternehmen A. Kuhlmann steht für eine lange unternehmerische Tradition in Schwerin. Deshalb bin ich auch sehr froh über das zügige Prozedere.“
Eine Einstellung, die man auch seitens des Unternehmens so empfunden habe. Andreas Kuhlmann: „Sicher gab es auch Angebote aus anderen Gemeinden im Umland, dorthin zu gehen. Aber nach 99 guten Jahren geht man nicht so einfach weg. Schon gar nicht dann, wenn man die Wertschätzung der Stadt aber die der entsprechenden Landesinstitutionen so deutlich spürt.“ Man wisse, was man an dem Standort Schwerin habe. „Für uns ist Schwerin der Standort mit Zukunft!“, so Andreas Kuhlmann weiter.
Zunächst sah es aber gar nicht so aus, als könnte man das Hundertjährige im kommenden Jahr bereits auch am neuen Standort feiern: Denn die fachspezifischen Anforderungen wie Schallschutz, Trinkwasserschutz u. w. drohten das Projekt aufzuhalten – doch die Stadt reagierte. Bernd Nottebaum: „Insbesondere Herr Künze aber auch Frau Czerwinski haben wirklich ganze Arbeit geleistet und das Unternehmen vorbildlich betreut.“
Und so wird sich die lange Tradition der Kuhlmanns in Schwerin fortsetzen.








