(openPR) • ETS (Tianjin) Extrusion Tooling Solutions Ltd.
• Servicecenter in Tianjin
• 2. Deutsch-Chinesische S+C Edelstahl-Akademie
Ein neues Servicecenter hat die Schmidt + Clemens Gruppe 130 Kilometer südöstlich von Beijing in Tianjin eröffnet. „Die ETS (Tianjin) Extrusion Tooling Solutions Ltd. ist für uns ein wichtiger Baustein zur weiteren Internationalisierung unseres Strangpressgeschäfts“, berichtet S+C Marketingleiter Lars Niemczewski. Im Servicecenter in der Millionenmetropole Tianjin werden künftig sogenannte Blockaufnehmer instandgesetzt. „Die Strangpressindustrie in China wächst ständig und wir haben bereits zahlreiche Werkzeuge geliefert. Das routinemäßige Austauschen von Verschleißteilen können wir jetzt kurzfristig und lokal vornehmen. Wir sparen so erhebliche Transportzeit“, so Werner Schwetje, Leiter der Schmiedestahldivision bei Schmidt + Clemens (S+C). „Unser Ziel ist es immer Nah am Kunden zu sein. Dies gilt geographisch wie auch prozesstechnisch“.
Die offizielle Einweihung des Werks fand vergangene Woche statt. Begrüßt wurden die Gäste mit einem traditionellen Drachentanz vor den Toren des neuen Servicecenters. Neben zahlreichen Gästen aus dem Kunden und Lieferantenkreis konnte Dr. Henning Kreisel, Geschäftsführer der S+C Gruppe, auch Vertreter von Banken und Institutionen begrüßen. Unter ihnen Professor Pan Wenju, Vertreter der chinesischen Nichteisenmetall Vereinigung (CNIA). In seiner Eröffnungsansprache betonte Professor Pan Wenju, dass Schmidt + Clemens bereits seit vielen Jahren in China agiere und für seine Präzision und Qualität bekannt sei. Gleichzeitig ging er auf die Entwicklung der Strangpressindustrie in China ein. Bei der anschließenden Werkbesichtigung konnten sich die Gäste von der Leistungsfähigkeit des neuen über 1000 m² großen Servicecenters überzeugen.
Die Hafenstadt Tianjin wurde aus logistischen Gründen von S+C als Standort gewählt. Das nordchinesische Industriezentrum verfügt über eine hervorragende Infrastruktur mit Flughafen und gilt als kultureller Mittelpunkt der Region. Zudem verfügt Tianjin über zahlreiche Universitäten und Hochschulen.
An den zwei der Eröffnung folgenden Tagen fand die 2. Deutsch-Chinesische S+C Edelstahl-Akademie statt. Etwa 50 Teilnehmer hatten sich zur Vortragsveranstaltung angemeldet. Namhafte Referenten chinesischer Universitäten und deutscher Unternehmen berichteten beispielsweise über die Aluminiumindustrie in China, konstruktionstechnische Auslegung von Blockaufnehmern sowie Anforderungen an moderne Werkstoffe. „Mit dieser Edelstahl-Akademie präsentieren wir eine gute Weiterbildungsmöglichkeit für unsere asiatischen Kunden“, erklärt Dr. Gernot Strehl, Leiter der S+C Edelstahl-Akademie und bei der S+C ETS verantwortlich für technische Entwicklung. „Wir konnten auch dieses Mal wieder sehr gute Referenten gewinnen, die ein breites Spektrum rund um das Thema Strangpressen abdecken“.













