(openPR) Recklinghausen, 27.03.2012. Die Studie „Trinkverhalten und Getränkeversorgung von Kindern in der Grundschule“ – durchgeführt von der Recklinghäuser Agentur für Kinder- und Familienkommunikation Blattwerk Media – führt zu dem Ergebnis, dass es Defizite bei der Trinkversorgung von Kindern gibt, zeigt aber auch Optimierungspotenzial auf.
Woher kommen diese Defizite?
Knapp 75% der Lehrer, Direktoren und Hausmeister der befragten Schulen bestätigen, dass gerade Schulanfänger noch nicht in der Lage sind, sich selbstständig um ausreichendes Trinken zu kümmern. Neben den Kindern müssen also auch die Eltern für dieses Thema sensibilisiert werden. Nicht zuletzt aber ist es die Aufgabe der Schulen, und damit auch Aufgabe der Länder und Kommunen, dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder ausreichend gesunde Getränke zu sich nehmen. Die Studie zeigt, dass den Schulen die Wichtigkeit der Trinkversorgung von Schulkindern bewusst ist, denn nahezu 90% der Befragten sehen einen Zusammenhang zwischen Wasserhaushalt und Leistungsfähigkeit ihrer Schüler. Offenbar ist zu diesem Thema in vielen Schulen bereits in der Vergangenheit Aufklärungsarbeit geleistet worden. Dennoch schätzen rund 50% der Verantwortlichen die Trinkversorgung an ihrer Schule als optimierungsbedürftig ein.
Wie sieht derzeit die Getränkeversorgung an den Grundschulen aus?
In den meisten Schulen (95%) ist das Trinken im Unterricht mittlerweile erlaubt (mit oder ohne Regeln) und spiegelt somit das Bewusstsein unter den Lehrern über den Zusammenhang von Wasser-haushalt und Leistungsfähigkeit und die Wichtigkeit der Trinkversorgung wieder. Dennoch: Die Studie erörtert, dass zwar rund 60% der Schüler über die Klassen- bzw. Schulbestellung Zugang zu Trinkmilch und Milchmixgetränken haben. Gesunde und attraktive Durstlöscher wie Mineralwasser und Saftschorlen werden in der Schule aber nur teilweise bis gar nicht angeboten. Lediglich 20% der Kinder bringen ihre Getränke von zu Hause mit. Daher das alarmierende Ergebnis: Nahezu 20% nehmen neben der Schulmilch keine weiteren Getränke zu sich, und fast 10% der Kinder trinken sogar überhaupt nichts in der Schule!
Welches Optimierungspotenzial birgt die Studie? Aus den genannten Defiziten bei der Trinkversorgung sowie der Bereitschaft zu Verbesserungsmaßnahmen resultiert ein hohes Interesse und Offenheit an kostenlosem Aufklärungs- und Unterrichtsmaterial zum Thema. Auch birgt das EU-Schulmilch-Förderprogramm noch großes Potential, da bislang lediglich die Hälfte der Schulen, in denen Trinkmilch angeboten wird, daran teilnehmen. Das größte Potenzial zur Verbesserung der Trinksituation liegt jedoch in der Sicherstellung einer einwandfreien und geprüften Trinkwasserqualität in unseren Schulen. Denn nur, wenn es vollständig sorgenfrei als gesunder Durstlöscher zu akzeptieren ist, werden die Schulen auch für eine freie und kostenlose Trinkwasserversorgung aller Kinder in ihrer Einrichtung eintreten.
Unser besonderer Dank gilt den Unterstützern Ionox Wasser-Technologie, Deutsche SiSi Werke, Promethean und alfi ohne die eine Durchführung dieser Studie nicht möglich gewesen wäre.
Bei Interesse der detaillierten Ergebnisse sprechen Sie uns bitte an!










