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Darmkrebsvorsorge: viele Todesfälle wären vermeidbar

26.03.201220:47 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Jährlich werden in Österreich bis zu 5000 Fälle von Dick- oder Enddarmkrebs (Colorektale
Karzinome) diagnostiziert. Laut Statistik Austria waren diese Krebsarten 2009 bei Männern
die zweithäufigste und bei Frauen die dritthäufigste Krebstodesursache. Und das, obwohl


Darmkrebs die einzige Krebsform ist, bei der man Frühstadien erkennen und damit effektiv
bekämpfen kann.

Zugegeben, mit dem Thema Darmspiegelung erzeugt man wohl in kaum einer Runde spontane
Begeisterung. Darmkrebs ist aber leider eine Erkrankung, die jahrelang im Stillen wächst und – da die meisten Polypen, das sind Vorstufen des Krebses, keine Beschwerden verursachen –
oft unbemerkt bleibt.

Warum man sich nicht vor einer Darmkrebsvorsorge drücken sollte …

Bedenkt man, dass bei einer Früherkennung von Darmkrebs die Heilungschancen bei 90% liegen
und trotzdem jedeR zweite (!) PatientIn in Österreich daran stirbt, sollte das vielen
ÖsterreicherInnen wohl unangenehme Verfahren dennoch unbedingt näher gebracht werden.

Auch haben sich die Zeiten und Verfahren geändert. Der Einsatz moderner Methoden und Technik in einer so genannten „Endoskopie“ oder „Sanften Koloskopie“ verhindert unliebsame
Nebenwirkungen und macht diese Präventionsmaßnahmen vor allem schmerzfrei. Bei den Vorsorgeuntersuchungen können etwaige Geschwulste gleich entfernt werden. „Wir wissen heute, dass über 40% dieser Polypen innerhalb von zehn Jahren bösartig werden“, erklärt Dr. Friedrich A. Weiser Msc, Facharzt für Chirurgie.

Empfohlen wird, ab dem 40. Lebensjahr eine Stuhluntersuchung auf verstecktes Blut (Hämoccult-
Test) und zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr alle sieben bis zehn Jahre eine erweiterte Vorsorge in
Form einer Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Neues Video über das 1. zertifizierte Darm-Gesundheitszentrum in Österreich

Der aktuelle Beitrag informiert über die modernen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von
Darmkrebs im Colorektalen Zentrum des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern in Linz, die sich individuell am jeweiligen Patienten orientieren.

Die drei wichtigsten Säulen dabei sind Chirurgie, Strahlentherapie und Onkologie. Aber auch auf die psychische Belastung wird entsprechend eingegangen, einerseits über eine psycho-onkologische Betreuung, andererseits durch eine eigene Niederlassung der österreichischen Selbsthilfegruppe Darmkrebs am BHS Linz, die als ein Bindeglied zwischen Betroffenen, Angehörigen und ÄrztInnen fungiert. „Darmkrebs ist eine Erkrankung, die eine fächerübergreifende Therapie benötigt. Vor allem in der Diagnostik, aber auch in der Therapie und in der Nachsorge ist das interdisziplinäre Zusammenarbeiten extrem wichtig“, so OA Dr. Wolfgang Zaglmair, Leiter des Darm- Gesundheitszentrums.

Ansehen können Sie sich das Video unter www.vielgesundheit.at

MedChat rund um das Thema Darmkrebs

Am 29. März werden darüber hinaus OA Dr. Wolfgang Zaglmair sowie Helga Thurnher, Präsidentin der Selbsthilfegruppe Darmkrebs Österreich, zum Abschluss des Darmkrebsmonats März von 12-13 Uhr in einem MedChat auf vielgesundheit.at für Fragen rund um das Thema Darmkrebs und Vorsorge zur Verfügung stehen.

Link zum Chat: http://vielgesundheit.at/medchat

Video:
Darm-Gesundheitszentrum

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