(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Ihr Aufenthalt in der Atacama-Wüste ist nun bald vorüber, doch heute begegnet sie noch mal einem typisch chilenischen Tier.
Nachdem wir schon afrikanische Strauße hier in San Pedro de Atacama gefunden haben, interessiert mich, ob es auch Laufvögel gibt, die hier heimisch sind. Und tatsächlich werde ich recht schnell fündig. Denn es gibt auch chilenische oder besser gesagt südamerikanische Strauße. Sie heißen Nandus und kommen in Chile, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien und Bolivien vor. Sie lieben weite Ebenen und ihre Lebensräumen sind meist savannenähnlich. Im Gegensatz zum afrikanischen Strauß sind sie viel kleiner. Sie haben zwar größere Flügel – können aber trotzdem nicht fliegen, weil sie einfach zu schwer sind. Dafür steckt in den Flügeln eine ganz besondere Waffe: eine scharfe Kralle, mit der sie sich gut gegen Angreifer zur Wehr setzen können. Außerdem sind sie sehr gute Schwimmer und können bis zu 60 km/h schnell laufen. Beeindruckend! Für uns war es das erst mal aus der trockensten Wüste der Welt. Das Nandu ist somit das letzte Tier, das wir Euch aus der Atacama-Wüste vorstellen, denn gleich fliegen wir zurück nach Santiago de Chile.












