(openPR) AC-THERAPIE
Neuste Forschungsergebnisse zeigen, dass exogene Faktoren wie Streß, psychische Belastung im Beruf oder im Privatleben, Bildschirmarbeit etc. zu einer chronischen Verspannung der Muskulatur im oberen Schädelbereich führen können. Durch die dauerhafte Muskelkontraktion werden die Gefäße, die die Haarfollikel mit Blut versorgen, unter der angespannten Kopfhaut zusammengepresst. Daraus resultiert einerseits eine Minderversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, andererseits können Stoffwechselabbauprodukte nicht mehr vollständig abtransportiert werden. Das androgene Hormon DHT (Dihydrotestosteron) lagert sich in diesen Arealen verstärkt an. Androgenetischer Haarausfall wird ausgelöst oder verstärkt. Da dieser Haarverlust immer in den Zonen mit der größten Anspannung der Kopfhaut beginnt, kann dadurch erstmals auch der typische Verlauf des Haarausfalls erklärt werden. Aus diesem Grund auch die Bezeichnung Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis).
Bei der medikamentösen AC-Therapie wird in die verspannte Muskulatur mit einer hauchfeinen Kanüle das Muskelrelaxans Botulinumtoxin injiziert, das die andauernden Reizsignale zwischen Nerv und Muskel innerhalb von wenigen Tagen behebt. In der dadurch wieder entspannten Kopfhaut können die Haarfollikel wieder normal durchblutet werden und ihre reguläre Stoffwechseltätigkeit erneut aufnehmen. Das Haar kann wieder nachwachsen. Die Wirkung der AC-Therapie hält für etwa 4-7 Monate an und sollte dann noch 1-2 Mal wiederholt werden. Eine hohe Patientenzufriedenheit und eine geringer zeitlicher Aufwand kennzeichnet diese neue Methode. Die Verspannungen lösen oft auch Begleitsymptome wie bspw. ein Spannen, Brennen oder Kribbeln der Kopfhaut (die sog. Trichodynie) und Spannungskopfschmerzen aus. Auch hier kann die AC-Therapie den Betroffenen helfen.












