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Brennstoffspiegel: Saudische Produktionsausweitung drückt Heizöl-Preis

Bild: Brennstoffspiegel: Saudische Produktionsausweitung drückt Heizöl-Preis

(openPR) Die Saudis wollen ihre Produktion ausweiten, weil ihnen der Ölpreis gefährlich hoch erscheint. Die Märkte reagierten umgehend, auch wenn das Öl des Königshauses dort gar nicht gehandelt wird. Deutsche Heizölkunden hätte das freuen können – wenn es sie denn gegeben hätte.



LEIPZIG. (Ceto) Das Königreich Saud ist von Anbeginn an von Vernunft regiert. Die Potentaten sind im Volk außerordentlich beliebt, mehr als die Wahhabiten, mit denen die Sauds mit Beginn ihrer Herrschaft einen Pakt schlossen. Das ist gut 270 Jahre her und beinhaltete kurz Folgendes: Die streng religiösen Wahhabiten legitimierten theologisch die weltliche Herrschaft der Sauds, was bei damaligen Nomaden keineswegs normal war. Im Gegenzug setzt das Königreich bis heute mit recht profanen Mitteln die Interpretation des Korans durch die rigorosen Nachfolger al-Wahhabs als einzig wahre durch. Ein Vernunftpakt durch und durch, der nun schon einige Zeit recht stabil hält. Im nüchternen Geschäftsdeutsch unserer Tage nennt man das gern Win-Win-Situation.
Einen ähnlich realistischen Blick auf die Welt erlaubt sich Saudi-Arabien auch derzeit. Aktuell erscheint dem ölreichsten Land der Ölpreis zu hoch. Ein Paradox, denn es gibt keinen besseren Verdiener an diesem Fakt. Der Realismus besteht nun darin, dass zu teures Rohöl in naher, sehr naher Zukunft den Markt einbrechen lassen könnte, weil a) es unbezahlbar wird, b) sich ölunabhängige Technologien schneller durchsetzen. Davor graust den Wüstensöhnen. Ein Preis von 100 Dollar je Barrel erscheint ihnen deswegen angemessen. Davon ist man derzeit noch weit entfernt. (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11791&title=OPEC-%D6l%3A+Seit+sechs+Wochen+aufw%E4rts).
Ähnliches gab es schon einmal. Die Älteren erinnern sich noch an Ölpreisschock und Autofreien Sonntag 1973. Die Energiewende unsere Tage ist ohne die daraufhin ausbrechende Panik kaum mehr vorstellbar. Alternativen wurden gesucht und gefunden. Auch hier griffen die Saudis, obwohl anfänglich zustimmend, als erste ein und sorgten für Realismus auf Seiten der OPEC, die damals die Preissteigerungen anzettelte.
Die aktuelle saudische Ankündigung nun drückte die Rohölpreise von Brent um gut 1,50 US-Dollar je Barrel und von WTI um 1 Dollar nach unten. Die gestrigen Gewinne des Euros, der heute jedoch leiden musste, wirkten zudem immer noch senkend auf den deutschen Heizölpreis, wie in unserer Morgenmeldung prognostiziert. (mehr hier: http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11792&title=Roh%F6l+stabil%2C+Heiz%F6l+durch+Euro-Gewinne+g%FCnstiger).
Im Bundesdurchschnitt wurde für die 100-Liter-Partie HEL bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern 94,32 Euro bezahlt, das sind 38 Cent weniger als gestern. Beim Handel bleibt es weiterhin sehr ruhig, dafür waren die Abschläge nicht hoch genug.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiepolitik.html?newsid=11794&title=20.+M%E4rz%3A+Saudische+Produktionsausweitung+dr%FCckt+Heiz%F6l-Preis+

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