(openPR) Mutterstadt, den 23. September 2005 –Walter Strutz, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, besuchte am Mittwoch, dem 21. September 2005, die Obst- und Gemüsemärkte in Mutterstadt und Maxdorf und überzeugte sich von der Leistungsfähigkeit dieser „Vitamine- und Frischelieferanten“. In Mutterstadt traf der Staatssekretär die Vorstände des Pfalzmarktes Thomas Schlich und Stefan Dittert sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Merk zum Meinungsaustausch.
Der Pfalzmarkt in Mutterstadt vermarktet Obst und Gemüse von insgesamt 476 Betrieben. Der Umsatz liegt zurzeit bei mehr als 63 Millionen Euro. Für 2005 wird ein Gesamtumsatz von über 80 Millionen Euro angestrebt. Der Staatssekretär überzeugte sich von der effektiven Verwendung der Förderung. Diese konzentrierte sich insbesondere auf den Bau neuer Hallen in Mutterstadt und Hatzenbühl, den Aufbau eines Informations- und Warenwirtschaftssystems, Umstrukturierungsmaßnahmen im Obstbau, Investitionen in Wasch-, Sortier- und Verpackungsanlagen, das Erstellen von Kühllagern, Maßnahmen der Qualitätssicherung und -kontrolle sowie die Einführung umweltfreundlicher Verpackungssysteme. Über den Obst- und Gemüsegroßmarkt Maxdorf-Lambsheim eG vermarkten 178 Betriebe ihre Produkte, der Umsatz liegt bei über 20 Millionen Euro.
Nach intensiven Verhandlungen wollen die beiden Märkte ihre Verkaufsaktivitäten in eine gemeinsame Verkaufs GmbH zusammenführen. Die Versteigerung soll künftig am Standort Maxdorf abgewickelt, die Festpreis-Produkte vom Standort Mutterstadt aus vermarktet werden. Eine gemeinsame Pfalz-Kartonage wird bereits eingesetzt.
„Der Gemüsebau ist der dynamischste Bereich in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft“, stellte Staatssekretär Strutz fest. Zwischen 1988 und 2004 sei die Gemüseanbaufläche im Freiland in Rheinland-Pfalz von rund 7.000 auf über 15.000 Hektar gestiegen. Mehr als die Hälfte der Gemüseerzeugung in der Pfalz werde über Erzeugerorganisationen gebündelt und dem Markt angeboten. Rheinland-Pfalz weist nach Nordrhein-Westfalen (20.400 Hektar) und Niedersachsen (18.400 Hektar) die drittgrößte Fläche für die Produktion heimischer Gemüsearten auf. „Der Gartenbau ist gut aufgestellt, er wird auch in Zukunft auf den immer härter umkämpften Märkten für Obst und Gemüse gute Chancen haben. Die vorgesehene Kooperation zwischen den beiden Märkten Mutterstadt und Maxdorf-Lambsheim ist ein wichtiger und richtiger Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von morgen“, so Strutz.
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG
Die Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG aus Mutterstadt ist ein Zusammenschluss von ca. 2.100 Mitgliedsbetrieben aus der Pfalz. Seit der Gründung 1986 bündeln die Erzeuger ihre Stärken in einer gemeinsamen Vertriebs-, Vermarktungs- und Qualitätsgemeinschaft. Das Dienstleistungskonzept des Pfalzmarktes umfasst Erzeugerberatung, Anbauempfehlungen, Bodenuntersuchungen und Rückstandskontrollen. Kontrolliert-integrierter Anbau garantiert höchsten Verbraucherschutz. Die Produktpalette der Genossenschaft umfasst mehr als 80 Obst- und Gemüsesorten. Auf einer Gesamtfläche von über 12.000 ha werden jährlich 120.000 Tonnen produziert. Auf 220.000 m2 Betriebsfläche stehen 70.000 m2 Lagerhallen zur Verfügung, davon entfallen 30.000 m3 auf Kühlräume. Die flexible Logistikplattform des Systemlieferanten garantiert die termingetreue Abwicklung des Transports von 250 LKW täglich. In ihren Standorten setzt die Genossenschaft die zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme QS, EurepGAP und IFS ein. Die Pfalzmarkt eG ist Marktführer in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten Gemüsevermarktern Europas.
Weitere Informationen unter www.pfalzmarkt.de
Beleg erbeten / Bildmaterial gerne auf Anfrage
Quelle:
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG
Neustadter Str. 100
67112 Mutterstadt
Kontakt:
Markus Schardt
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