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Rückenschmerz - Was tun?

15.03.201216:59 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dresden, 15. März 2012
Unser Rücken kann viel ertragen und ist dennoch sehr sensibel. Überbeanspruchte Muskeln und Bänder oder ein Verschleiß der Wirbelsäule inklusive der Bandscheiben machen sich oft schmerzhaft bemerkbar. Lenden- und Halswirbelsäule sind am häufigsten betroffen. Auch psychische Probleme und innere Erkrankungen können Rückenschmerzen verursachen. Fast jeder Zweite in Deutschland ist davon betroffen. Anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März geben Friedrichstädter Mediziner Tipps für Ihre Rückengesundheit.


„Rückenschmerz ist zunächst ein Symptom und noch keine Diagnose“, sagt Prof. Dr. Hartmut Fengler, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. „Die Ursachen für den Schmerz sind vielfältig. Sie können physischer oder psychischer Natur sein. Nur bei etwa zehn bis 20 Prozent der Patienten erklärt ein organischer Grund den Schmerz“, ergänzt der Mediziner.
Ursache für das Leiden sind funktionelle oder organische Schmerzen. Ein Verschleiß der Wirbelgelenke oder ein Bandscheibenvorfall zählen zu den organischen Gründen. Weiterhin gehört die Osteoporose zu diesen Ursachen für Rückenbeschwerden. Hier verlieren die Knochen, auch an der Wirbelsäule, an Stabilität. Dies führt zu Reizungen der durch die Wirbelsäule verlaufenden Nerven und auch zu Veränderungen an der Statik und dadurch zu Fehlbelastungen an der Muskulatur. Funktionelle Rückenschmerzen gehen dagegen von der Rückenmuskulatur, den Sehnen und Bändern aus, vom sogenannten Halteapparat. „Im Allgemeinen sind es in 60 bis 70 Prozent der Fälle die Muskeln, welche zu Rückenschmerzen führen. Dabei sind diese meist nicht überlastet, sondern werden zu wenig gebraucht. Sie verkümmern und können ihrer Haltefunktion nicht mehr nachkommen. Es kommt zu einem muskulären Ungleichgewicht an der Wirbelsäule“, informiert der Orthopäde Prof. Fengler. Faktoren wie Stress und Übergewicht können Rückenschmerzen ebenso hervorrufen und verstärken.

Linderung erfahren Betroffene, indem Sie im Alltag auf regelmäßigen Ausgleich für Körper und Seele achten. Hier einige Tipps des Experten:
? Stärken Sie Ihren Rücken durch Bewegung, gerade wenn Sie in Ihrem Job viel sitzen oder stehen müssen. Durch Gehen, Radfahren und Schwimmen trainieren Sie Ihre Muskulatur, ohne den Rücken zu belasten.
? Bauen Sie Übergewicht ab und entlasten Sie damit Knochen und Gelenke.
? Reagieren Sie umgehend auf Verspannungen und beginnende Schmerzen: Wechseln Sie die Körperhaltung, machen Sie Dehnübungen, gehen Sie spazieren.
? Nutzen Sie die Möglichkeiten einer „Rückenschule“.

Ein Warnzeichen ist es allerdings, wenn sich der akute Schmerz elektrisierend und stromstoßartig anfühlt und wenn Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen in den Armen oder Beinen damit einhergehen. Inkontinenz, unklares Fieber und Gewichtsverlust sollten ebenfalls im Zusammenhang mit Rückenschmerzen abgeklärt werden. Die bildgebende Diagnostik, wie MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie), sind bei allgemeinen Rückenschmerzen nicht immer zielführend und damit vielfach überflüssig. Wann sie eingesetzt wird, entscheidet der Hausarzt oder Orthopäde. In einer körperlichen Untersuchung wird der behandelnde Arzt ermitteln, ob es sich um ein orthopädisches Problem handelt und mit einer individuellen Therapie beginnen.

Die Behandlung von Rückenschmerzen ist in erster Linie eine so genannte konservative, also nicht operative Therapie. Eine aktive physiotherapeutische Behandlung und symptomatische Schmerztherapie mit Medikamenten kommen zunächst zum Einsatz. In den meisten Fällen muss heutzutage nicht operiert werden.

Bei vier von fünf Patienten nehmen die Schmerzen innerhalb des ersten Monats übrigens auch ganz ohne Behandlung wieder ab.

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