(openPR) Bekleidung für Wohlbefinden und gutes Gewissen
Über den Zusammenhang von Textilien mit Umwelt- und Sozialproblemen weiß man erstaunlich wenig. Wirklich „gesund“ sind Kleidungsstücke aber nur, wenn sie einerseits – natürlich – uns Verbrauchern gut tun, unter Einschluss ästhetischer Gesichtspunkte, aber andererseits auch die Umwelt von der Herstellung bis zur Entsorgung möglichst wenig belasten und die Menschen, die daran arbeiten, nicht gesundheitlich und wirtschaftlich schädigen.
Zum persönlichen Wohlbefinden: Besonders für Unter- und Nachtwäsche sind Naturtextilien am besten. Wenn wir filzfreie Wolle, knitterfreies Leinen o.ä. suchen, sollten wir uns bewusst sein, dass vieles davon nur mit giftigen Substanzen machbar ist, die unsere Haut und Atmung stressen. Bei Textilien fur Babys sollte man auf Bedrucktes verzichten und ungefärbte (ungebleichte) oder pastellfarbene wählen, und die Vorteile waschbarer textiler Windeln sind bekannt.
Aber im Hinblick auf wirklich umfassend „gesunde“ Kleidung sind noch andere Gesichtspunkte zu beachten. Etwa, dass wir bei billigen Importwaren an der Kasse nur einen Teil des tatsächlichen Preises bezahlen. Den Differenzbetrag zahlen die Armen, die irgendwo auf der Welt daran gearbeitet haben, aber auch unsere Nachkommen, die fur Umweltschäden
und Sozialkonflikte geradestehen müssen. Weitere Informationen dazu in Wohnung + Gesundheit Nr. 142, 56-57.
Institut für Baubiologie + Ökologie Neubeuern (IBN)
Rupert Schneider
Holzham 25
D-83115 Neubeuern
Fon +49 (0) 8035 2039
Fax +49 (0) 8035 8164
www.baubiologie.de
Über das Unternehmen
Das IBN wurde 1983 gegründet. Vorläufer des Instituts waren die Arbeitsgruppe Gesundes Bauen + Wohnen (seit 1969) und das ehemalige "Institut für Baubiologie" (seit 1976). Das IBN wird von Arch. Winfried Schneider und Rupert Schneider geleitet. Gründer dieser Institutionen war Prof. Dr. Anton Schneider. Er ist wissenschaftlicher Beirat des IBN. Im Vordergrund der Tätigkeit steht die objektive Betreuung des Verbrauchers sowie eine ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierte Lehre und Bildung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN. Das Institut ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und neutral.
Publikationen: Wohnung + Gesundheit - Fachzeitschrift für ökologisches Bauen + Leben Literaturliste "Gesunde Wohnumwelt" - Schriftenreihe sowie Bücher und Filme (DVD und VHS) über Baustoffe und Baukonstruktionen in Neu- und Altbauten, Haus-Krankheiten, Elektrosmog, Radioaktivität, Lärm, Wohnklima, Heizung, Oberflächenbehandlung, Ökosoziale Siedlungen, Umweltmedizin, Lehmbau, Holzbau, Solararchitektur, Abwasserreinigung usw. Baubiologische
Weiterbildung: An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen. Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden. Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen. Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.