(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Der Schutz der Tiere steht für die Moderatorin an erster Stelle. Deswegen entscheidet sie sich manchmal auch für ungewohnte Wege, um ihrer Challenge der „90 Tiere in 90 Tagen“ gerecht zu werden.
In der Atacama-Wüste leben neben den Lamas auch Flamingos. Ja, tatsächlich Flamingos, die wir eigentlich nur aus Gebieten kennen, wo es viel Wasser gibt. Doch die Atacama-Wüste verfügt über den größten Salzsee Chiles: den Salar de Atacama. Er besteht aus heißen Thermalquellen, Geysiren und ganz in der Nähe sogar Vulkanen. Diese Salzseen entstehen, wenn es in der Wüste regnet. Der Regen schwemmt die Mineralien aus dem Boden nach oben. Zusammen mit dem Wasser, das nicht verdunstet, bildet sich dann ein Salzsee. Wir befinden uns ungefähr 50 Kilometer vom Salar de Atacama entfernt, in San Pedro de Atacama. Hier ist es leider nicht mehr so idyllisch, wie es noch vor einigen Jahren war. Touristen aus allen Herrenländern haben die Oase für sich entdeckt – was dazu führt, dass die kleine Oase ganz schön überfüllt ist. Überall gibt es Unterkünfte, Restaurants, Souvenirläden und auch Touren zu den Sehenswürdigkeiten. Die scheuen Flamingos flüchten dann meist recht schnell, wenn sich wieder ein Bus voller Touristen ihrer Wasserstelle nähert. Da ich keine Lust habe, diese wundervollen Vögel ebenfalls in ihrer natürlichen Umgebung zu stören, gebe ich mich heute mit einer Zeichnung vom Tier des Tages zufrieden. Für mich Beweis genug, für das pinke Wunder aus der trockensten Wüste der Welt.













