(openPR) Mit Ausstellungen, Filmen und Konferenzvorträgen widmet sich das Festival der Gestaltung von Figuren und ihrer Welten.
Pictoplasma, das weltweit führende Festival für zeitgenössische Figurenkunst, kommt vom 11. bis 15. April 2012 wieder nach Berlin. Auf dem Programm stehen Ausstellungen, ein Filmfestival, Vorträge, Workshops und Performances rund um die Gestaltung von Figuren und ihrer Welten. Die Ausstellung der neuesten Figuren-Trends aus den Bereichen des Grafik-Design, Illustration und Mode, Animation, Malerei, Skulptur und Urban Arts steht in diesem Jahr unter dem Motto 'Post-Digital Monsters'.
Der Begeisterung über die technisierte globale Kommunikation und digitale Bearbeitungsmöglichkeiten folgt derzeit die bewusste Arbeit mit analogen Medien wie Bronze, Wolle, Holz, Glas, Porzellan oder Filz. Die Künstler und Designer, die mit der digitalen Kultur aufgewachsen sind, setzen anstatt der Flüchtigkeit des Virtuellen auf Permanenz und Haptik.
Die Festival-Macher sehen die Nutzung der "langsamen" Medien nicht als reaktionäre Abkehr vom Digitalen, sondern als post-digitale Weiterentwicklung, welche die Erfahrungen mit Copy & Paste, Remixen und Samples, formeller Reduziertheit und Perfektion aufgreift und dabei mit einem global verfügbaren Bildfundus arbeitet.
Ein begleitender "Character Walk" führt durch zahlreiche umliegende Galerien und Projekträume. Neben Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert Pictoplasma die Gruppenausstellung 'Post-Digital Monsters', die im Dezember 2011 in Paris für Besucherrekorde sorgte. Außerdem wird eine Installation gezeigt, die eine Auswahl von Figuren der aktuell einflussreichsten Designer und neuen Talenten begehbar macht.
Doch woher kommen die Monster in "Post-digital Monsters"? "Das Monströse der digitalen Kultur, ihr haltloses Versprechen einer neuen Welt, die nur simuliert werden kann, war den digitalen Characters bereits eingeschrieben. Ihr Übergreifen und ihre Verlangsamung friert dieses Monströse jetzt ein", sagen die Veranstalter.
Zentraler Veranstaltungsort für die Vorträge der Konferenz ist das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz. Zu den Rednern zählen Julia Pott aus Großbritannien, Henning Wagenbreth aus Deutschland und der argentinische Animationskünstler Punga. Außerdem werden hier Filme für ein breites Publikum gezeigt, anschließend stellen sich die Filmemacher dem Gespräch. Erstmals ist auch das Kino HBC in der Karl-Liebknecht-Straße Veranstaltungsort des Festivals. Dort bietet das Character Lab Vorträge, Künstlerpräsentationen und Paneldiskussionen an und Workshops laden zu Kollaborationen in kleinen Gruppen ein.
Das Babylon hat sich in Berlin als Zentrum der internationalen und regionalen Kreativszene etabliert. Es wurde 1929 vom renommierten Architekten Hans Poelzig als Kino mit Theaterbühne erbaut. Mit der Renovierung ds denkmalgeschützen Hauses 2001 wurde auch die originale Philips Stummfilm-Orgel restauriert. Neben über 1000 Filmen jährlich beherbergt das Kino Konzerte, Lesungen, Theater und Workshops im Rahmen kleiner und großer Festivals. Festivalbesucher, die günstige Hotels in Berlin (http://www.laterooms.com/de/k12936832_hotel-berlin.aspx?q=3_cheap-hotels) suchen, können eine große Auswahl an Hotels auf LateRooms.com buchen: http://www.laterooms.com/de/.






















