(openPR) München, 14.08.2003 – Noch ein paar Wochen und es geht los: die Erstklässler sind auf dem Weg zur Schule. Damit dieser mit Sack und Pack nicht zur Qual wird, muss ein guter Ranzen her. TÜV Product Service gibt einige Tipps, was Eltern beim Kauf eines Schulranzens beachten sollten und wie man ihn richtig nutzt.
Wer glaubt, Ranzen sei gleich Ranzen, liegt falsch: Das Angebot ist groß und damit die lieben Kleinen ihren Rücken schonend belasten, ist auf einen ergonomisch geformten Ranzen zu achten. Guten Tragekomfort bieten Modelle, deren Ranzen-Rücken sich mit weicher Polsterung an den Rücken des Kindes anpasst. Eine zusätzliche Abstützung im Beckenbereich vermeidet eine einseitige Wirbelsäulenbelastung. Wichtig ist, dass sich die Tragriemen verstellen lassen, damit der Ranzen gut sitzt: Die Oberkante des Ranzens sollte mit der Schulterhöhe abschließen. Zudem müssen die Tragriemen im Schulterbereich gepolstert und mindestens 40 Millimeter breit sein. Am besten gemeinsam mit dem künftigen ABC-Schützen in ein Fachgeschäft gehen und dort den Sitz verschiedener Ranzen ausprobieren, denn auch bei den Ranzen gibt es unterschiedliche Größen.
Übergewicht abspecken
Haben die lieben Kleinen ihren Wunschranzen erst einmal gewählt, sollten die Eltern auch beim täglichen Tragen einen Blick auf bzw. in diesen werfen. Schulbücher und Hefte wiegen schon einiges, Pausenbrot, Trinkflasche und andere Sachen kommen oft noch hinzu und erhöhen die Last für den Kinderrücken: Am besten den Ranzen abends nach dem Packen noch einmal auf sein Gewicht überprüfen, denn: Mehr als 10 % des Körpergewichts sollte ein Kind nicht schleppen. Dabei sollte gänzlich Überflüssiges ebenso Zuhause bleiben wie Bücher, die nicht zwingend benötigt werden. Gut ist, wenn der Ranzen selbst schon wenig wiegt. Leer sollten es nicht mehr als 1,5 kg sein, um ein Kilo ist ein guter Wert.
Farbenfroh leuchtaktiv
Sind die lieben Kleinen erst einmal unterwegs, sind sie oft kaum zu halten. Umso wichtiger, dass sie von Autofahrern schnell und gut gesehen werden. Deshalb sollten Eltern auf Sicherheitsfarben achten: Reflexstreifen mit hoher Rückstrahlkraft müssen nach DIN 58124 mindestens 10 % des Ran-zens abdecken. Zudem gibt die Norm vor, dass mindestens 20 % mit fluoreszierendem orange- oder gelbfarbenen Material bedeckt sein muss. So ausgerüstet, sind die Kinder auch in der dunklen Jahreszeit auf ihrem morgendlichen Schulweg an und über Straßen schnell zu erkennen.Ein Schulranzen muss jedoch nicht nur sicher, sondern auch robust sein, um dauerhaft Freude zu bereiten: Strapazierfähiges Material sowie Obermaterial aus Wasser abweisenden Werkstoffen sind von Nöten. Den Regenschauer auf dem Heimweg und den von Mitschülern ab und an veranstalteten Klamauk sollte der Ranzen locker wegstecken können. Wer auch hier auf Nummer Sicher gehen will, achtet beim Kauf auf das TÜV-Oktagon oder das TÜV-GS-Zeichen. Diese so gekennzeichneten Produkte sind umfassend auf Sicherheit und Qualität geprüft.
Weitere Informationen:
TÜV Product Service GmbH
Edgar Harnisch
Mergenthalerallee 27
65760 Eschborn
Tel: 06196 / 9601-51








