(openPR) Serielle Schnittstelle und Logbuchfunktion verbessern Funktionalität, Betriebssicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität der SENSITY Contol Unit
Schönberg, September 2005
Auf der POWTECH in Nürnberg vom 11. bis 13. Oktober 2005 (Halle 7, Stand 7-237) stellt das bayerische Unternehmen S+S Separation and Sorting Technology GmbH, Schönberg, erstmals die umfassend überarbeitete Steuer- und Auswerteelektronik SENSITY vor. Damit Metalldetektoren und -separatoren die Anforderungen an ein vollwertiges Instrument der Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie noch besser erfüllen, ergänzt S+S die Control Unit SENSITY mit Logbuchfunktion und serieller Schnittstelle.
Die Hersteller von Lebensmitteln sind per Gesetz (Produkthaftung) verpflichtet, wirksame Sicherungsmaßnahmen gegen Fremdkörper in den Produkten durchzuführen. Die Rückverfolgbarkeit der Prozesse wird im Zusammenhang mit strengen EU-Richtlinien immer wichtiger und die Anforderungen von HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) und IFS (International Food Standard) werden immer umfassender. Moderne Metalldetektoren und -separatoren haben einen Funktionsumfang, der weit über die Aufgabe einer bloßen Detektion von Metallpartikeln hinausgeht. Dabei beeinflusst die Control Unit wesentlich die Funktionalität, Betriebssicherheit, Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität eines Metalldetektors. Die mit serieller Schnittstelle und Logbuchfunktion aufgerüstete Auswerte- und Steuerelektonik SENSITY von S+S, die standardmäßig verwendet wird, wenn relativ konstante Anwendungsbedingungen vorherrschen, ist jetzt in der Lage eine lückenlose Datenprotokollierung zu liefern. Sie kann problemlos in Prozesse integriert werden und ist damit sehr gut für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet.
Die Ergänzung der SENSITY Control Unit mit einer seriellen Schnittstelle macht die Datenanbindung an ein Netzwerk möglich. Ohne Beschränkung auf einen bestimmten PC im Intranet kann auf die Logbuch-Daten zugegriffen werden. Alle Funktionen, die überwacht werden, stehen jeweils in einem eigenen Fenster zur Verfügung. Es können verschiedene Anlagenfunktionen, wie zum Beispiel ein Produktwechsel, gesteuert werden und die Betriebsdatenerfassung (Logbuch) kann an jedem am Netzwerk angeschlossenen PC beobachtet, archiviert oder ausgedruckt werden.
Durch den Einbau eines Moduls mit Kalender und Uhr in die Control Unit, können über die Logbuch-Funktion Daten „live“ oder nachträglich abgerufen werden. Alle Messergebnisse, die zur zeit- und prozessgenauen Anlagensteuerung, z. B. eines Separiersystems, aber auch für Prüfprotokolle, Statistikauswertungen und nachträgliche Qualitätsnachweise genutzt werden, stehen anwenderfreundlich in übersichtlicher Form zur Verfügung. Die Control Unit bietet flexible Auswertefeatures. So können bestimmte „Ereignisse“, wie zum Beispiel Metallerkennung oder Ergebnisse von Sicherheitsroutinen, gefiltert und ausgedruckt werden. Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit ist z.B. die Umstellung bei einem Produktwechsel Passwort-geschützt. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Daten vorab zu kontrollieren und erst nach erfolgter Freigabe den Produktwechsel umzusetzen.
Für alle SENSTIY Control Units ab der Platinenversion Nr. 5, die bereits bei Kunden im Einsatz sind, gibt es einen Nachrüstsatz und ein Softwareupdate, der die neuen Funktionen zur Verfügung stellt. Alle Contol Units, die S+S ab Ende September liefert, enthalten die Software bereits, der Kunde benötigt nur noch den Nachrüstsatz, den er selbst sehr einfach integrieren kann.
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S+S auf einen Blick
S+S Separation and Sorting Technology GmbH, Schönberg, stellt Geräte und Systeme für die Fremdkörperdetektion/-separation, die Produktinspektion und die Trennung von Stoffströmen her. Der Absatz der Produkte konzentriert sich hauptsächlich auf die Kunststoff-, Lebensmittel-, Chemie-, Pharma-, Holz-, Textil- und Recyclingindustrie. S+S ist einer der führenden Anbieter auf dem Weltmarkt, mit Tochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich und Singapur sowie mehr als 40 Vertretungen weltweit. Im Stammwerk Schönberg sind derzeit 130 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz belief sich 2004 auf 13,3 Mio. Euro.
Abdruck honorarfrei.











