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Investmentpotenzial im deutschen Shopping-Center-Markt

(openPR) Savills, einem der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen zufolge haben drei Regionen in Deutschland Potenzial für Shopping-Center-Entwicklungen: der südliche Oberrhein (inkl. Freiburg), Münster und München. Unter Berücksichtigung von Kaufkraft, Anteil Gesamteinzelhandelsfläche pro Kopf und Anteil Shopping-Center-Fläche zum Umsatz hat Savills eine potenzielle Shopping-Center-Unterversorgung in diesen drei Regionen festgestellt und sie folglich als Investitionsstandorte eingestuft.



Die Savills-Kennziffern zeigen einen Shopping-Center-Flächenbestand in Deutschland von ca. 13 Millionen m². Die Shopping-Center-Dichte in Deutschland von derzeit ca. 159 m² pro 1.000 Einwohner ist im Vergleich zu Frankreich (224 m²), Spanien (281 m²) und den Niederlanden (240 m²) gering. Savills erklärt, dass diese geringe Shopping-Center-Dichte in Deutschland teilweise auf Planungsauflagen zurückzuführen ist, aber auch auf die Vielfalt der Einzelhandelsarten wie zum Beispiel Shops in Haupteinkaufsstraßen, die um die Konsumausgaben wetteifern.

Stephan Jung, Head of Retail Consultancy bei Savills Deutschland, sagt: „Dem Einzelhandel in den innerstädtischen Einkaufslagen kommt in Bezug auf die Passantenfrequenz nach wie vor eine größere Bedeutung zu als Shopping-Centern, aber insgesamt ist die Shopping-Center-Fläche pro Einwohner relativ niedrig. Somit kann man durchaus von zukünftigem Potenzial für Shopping-Center-Entwicklungen in Deutschland sprechen, und zwar insbesondere in den Regionen südlicher Oberrhein, Münster und München.“

Den Research-Ergebnissen von Savills zufolge gibt es in Deutschland derzeit insgesamt 440 Shopping-Center, wovon sich zwischen 40 und 50 im Bau befinden und über 200 Sanierungsbedarf aufweisen. Die unsanierten Zentren bieten Investoren signifikantes Wertpotenzial und eröffnen Asset-Management-Chancen. Die Spitzenrenditen liegen derzeit bei 5,1 %, die Renditen für Standorte außerhalb der Top 5 bei 6,25 %. Abhängig von der Höhe des erforderlichen Kapitaleinsatzes werden Zentren mit Sanierungsbedarf derzeit um 7,75 % gehandelt.

Einen weiteren Motor für Shopping-Center-Entwicklungen sieht Savills in der Expansionsplanung von Einzelhändlern. Der Lebensmittelkonzern Rewe, der Lebensmittel-Discounter Aldi, die Mode-Discounter C&A und H&M sowie die Drogeriekette dm sind in fast jedem Einkaufszentrum zu finden, das in den kommenden zwei Jahren eröffnet. Einige Investoren zielen bereits bei der Planung neuer Zentren auf internationale Ketten wie Hollister ab – das Modeunternehmen betreibt zur Zeit 10 Läden in Deutschland, alle in Shopping-Centern, und plant bis 2015 die Erhöhung auf insgesamt 34 Filialen. Zu den weiteren Modeketten, die derzeit auf Expansionskurs sind, zählen Inditex, H&M, Primark, Bestseller, Calzedonia und Scotch & Soda.

Jung weiter: „Zentrale City-Lagen wurden als bevorzugte Einzelhandelslagen wiederentdeckt. Bei 43 % aller Shopping-Center handelt es sich um innerstädtische Einkaufszentren, und 60 % der Neubauprojekte der letzten 10 Jahre befinden sich in Innenstadtlagen. Es ist vielversprechend, dass eine zunehmende Anzahl nationaler und internationaler Einzelhändler expandieren will. Dies erklärt auch das anhaltend hohe Interesse von Entwicklern in Handelsobjekte zu investieren.“

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