(openPR) Bochum. Mit Spätfolgen des Plagiat-Skandals müsse die ehemalige Uni Guttenbergs nicht mehr kämpfen, versicherte Harald Scholl, Pressesprecher der Universität Bayreuth, dem bundesweiten Campus Magazin UNICUM (Ausgabe 03/2012). Was Scholl allerdings verwundert: „Erstaunlicherweise hat die rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät den höchsten Zuwachs an Studierenden. Natürlich könne man jetzt böse sein und sagen, es liege daran, weil man hier am einfachsten den Doktor machen kann, aber das stimmt nicht.“
Die bayerische Uni ging mit bestem Beispiel voran und hat ihre Promotionsordnungen komplett überarbeitet. Die Entwürfe werden derzeit vom Senat geprüft und könnten schon im Sommersemester 2012 in Kraft treten. An der Universität Bayreuth sollen künftig Promotionsvereinbarungen getroffen werden. Das Prinzip soll wie ein Beratervertrag im Versicherungsbüro funktionieren: Was ist das Thema? Wie viele Treffen mit dem Doktorvater gibt es? Bereits mehr als die Hälfte der Graduiertenkollegs, also Verbänden von Promovierenden, schließen bereits solche Vereinbarungen ab. Vorbildlich, wie man bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) findet: „Das sind Leuchttürme, bei denen vorgemacht wird: So muss es gehen.“








