(openPR) Dr. Dirk Reitz, von Hause aus Historiker, wurde Anfang März vom Landesvorsitzenden des Volksbundes, Professor Dieter Landgraf-Dietz in Dresden als Geschäftsführer eingeführt.
Der heute 45jährige Reserveoffizier studierte nach seinem Militärdienst u.a. in Göttingen, Münster und Darmstadt Geschichte, Rechtswissenschaften und Politik. Er arbeitete bis zu seinem Wechsel in die sächsische Landeshauptstadt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Technischen Universität in Darmstadt. Sein besonderes Interesse gilt der Militärgeschichte, beispielsweise der Frage nach der Legitimation von Gewalt. Mit einer Arbeit über die Kreuzzüge Ludwigs IX. von Frankreich wurde er 2004 promoviert.
Bekanntschaft mit Dresden machte Dr. Reitz bereits Mitte der achtziger Jahre. Schon damals berührte ihn das besondere kulturhistorische Flair von „Elbflorenz“, auch wenn die Frauenkirche, das Residenz-Schloss und andere Sehenswürdigkeiten noch als Ruinen in der Stadt standen.
Dr. Reitz – seit den 1990er Jahren aktives Mitglied im Volksbund - beschreibt seine neue Herausforderung: „Vor etwa 30 Jahren besuchte ich zum ersten Mal die Schlachtfelder von Verdun. Seit dem lässt mich die beeindruckende Wirkung nicht los, die von den Soldatengräbern ausgeht. Den von den Kriegsgräbern zweier Weltkriege an uns gerichteten Appell für die Vermittlung historischen Wissens fruchtbar zu machen, ist das Leitmotiv meiner Arbeit für den Volksbund. Dafür sehe ich hier in Sachsen gute Voraussetzungen und freue mich auf meine Arbeit.“
Den Volksbund sieht er auf dem Weg ins 21. Jahrhundert - von persönlicher Trauer über Vergangenes - über gegenwartsbezogene Arbeit an Trauer- und Bildungsstätten – bis hin zur Friedensarbeit und Sicherung des Gedenkens für eine friedliche Zukunft. Er fasst es kurz: „Gedenken. Erinnern. Vermitteln.“









