(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Wie sehr das Tier des Tages auch mit der Vergangenheit des Landes in Zusammenhang stehen kann, zeigt das heutige Beispiel aus Chile.
In Chiles Geschichte spielte das Militär schon immer eine wichtige Rolle: 1973 kam es zum Militär-Putsch und Augusto Pinochet setzte sich als Diktator an die Spitze des Landes. Fortan kontrollierte er Chile und mit ihm stand die Gewalt an der Tagesordnung. Viele Einwohner Chiles wollten sich das nicht gefallen lassen und riefen große Protest-Aktionen gegen die Militär-Diktatur ins Leben. Die Folge: Sie wurden dem Land verwiesen und mussten um politisches Asyl in anderen Staaten bitten. Da vor dem Militär-Putsch eine gewählte sozialistische Regierung an der Macht war, wurden viele der Aufständigen in die DDR ausgewiesen bzw. fanden dort Zuflucht. Wir kennen die Geschichte ja eher andersherum, dass Menschen versuchten aus der DDR in den Westen zu fliehen. Auch nach dem Sturz der Militär-Diktatur im März 1990 genossen Soldaten und Streitkräfte ein besonders Ansehen. Und das hat sich bis heute nicht geändert! Vielmehr hat sich diese besondere Stellung auch auf die Mitarbeiter der Polizei übertragen. Diese bewohnen beispielsweise immer sehr schöne Häuser. Mir fällt auch auf, dass die Polizei überall präsent ist. Besonders häufig sehe ich berittene Polizei, wie sie durch die Straßen von Santiago de Chile, der Hauptstadt Chiles, reitet. Ich finde es schon etwas unangenehm, wenn diese riesigen Tiere plötzlich neben einem stehen – ohne Zweifel sind sie eine imposante Erscheinung und flößen Respekt ein. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn sie plötzlich austreten, bei den vielen Menschen, die um mich herum sind.













