(openPR) Gerade kleine und mittlere Unternehmen unterliegen oft einem fatalen Irrtum. Die Hauptsache, man ist im weltweiten Netz präsent und hat gute Bilder, denn die anderen machen das ja genau so. Kaum jemand beschäftigt sich vor der Erstellung seines Internetauftritts mit den Bedürfnissen seiner Zielgruppe. Und fast niemand wird einer Studie der Universität Carleton glauben, die besagt, dass der Besucher nur 50 Millisekunden braucht, um zu entscheiden, ob er weiterliest oder nicht. Landläufig ging man bisher von „mindestens fünf Sekunden“ aus – knapp daneben, könnte man sagen.
Lilia Baron und Christian Saur gelten mit ihrer Agentur „kopfbezirk“ als „Vordenker“ im Online-Marketing. „Nahezu alle Entscheidungen werden unbewusst und emotional getroffen, und genau da möchten wir bei unseren Online-Marketing-Konzepten auch ansetzen. Deshalb bildet Neuromarketing die Basis für unsere Arbeit“, sagt Lilia Baron. Die emotionale Ansprache des Lesers steht schon bei den ersten Gesprächen mit den Kunden im Vordergrund. Deshalb sind nicht wenige Unternehmer erstaunt, wenn sie nach dem Nutzen ihrer Produkte gefragt werden und weniger nach den Bildern und technischen Beschreibungen. Überladene Websites, ellenlange Texte und eine verworrene Menüführung bezeichnet Lilia Baron als „Killer“ im Marketing und bei der Frage, wie man Kunden für ein Unternehmen oder seine Leistungen begeistert. „Entscheidungen fallen meistens sehr schnell“, sagt die Expertin und zeigt Beispiele eines Online-Reiseveranstalters, der für verschiedene Traumziele wirbt. Sie weiß, welche Bilder, welche Headlines „ziehen“ und warum. „Im Gehirn läuft das alles so schnell ab. Das kann man sich gar nicht vorstellen“, ergänzt Christian Saur, der im Unternehmen für die grafische und technische Umsetzung verantwortlich ist.
Neuromarketing gehört die Zukunft – da sind sich beide Spezialisten sicher. Deshalb raten sie gerade den Jungunternehmern und Gründern, die Finger von einer do-it-yourself-Lösung zu lassen. „Meistens bezahlt man dann zweimal“, sagt Lilia Baron, abgesehen von der Tatsache, dass Billiglösungen dem Image eines Betriebs mehr schaden als nützen.













