openPR Recherche & Suche
Presseinformation

“Österreich ist noch eher ein Entwicklungsland in Sachen Social Media”

01.03.201216:30 UhrIT, New Media & Software
Bild: “Österreich ist noch eher ein Entwicklungsland in Sachen Social Media”
Social Media Manager Jochen Hencke (Foto: Karola Riegler)
Social Media Manager Jochen Hencke (Foto: Karola Riegler)

(openPR) Dass Social Media auf dem Weg zum Traumjob unterstützen kann, hat Jochen Hencke bewiesen. Er hat eine eigene Facebook-Seite namens “Jochen für Stiegl” eröffnet, nachdem er sich bei der Salzburger Brauerei als Social Media Manager beworben hat. 183 Fans und die Stiegl-Personalabteilung hat er damit überzeugt: seit September 2011 bloggt, twittert und postet Jochen im Namen von Stiegl. Wir haben mit ihm über seine Arbeit, die Zukunft von Social Media in Österreich und Pinterest gesprochen.





Bist du die einzige Person, die bei Stiegl für Social Media verantwortlich ist?

Ja, für die Social Media-Plattformen bin ich alleine verantwortlich. Ich kann mir aber jederzeit Ideen vom Marketing- und PR-Team holen. Für die App-Programmierung arbeiten wir mit externen Agenturen zusammen.




Auf Facebook hat Stiegl fast 48.000 Fans, auf Twitter 568 Follower. Welche weiteren Plattformen nutzt ihr?

Wir haben außerdem einen Blog, auf Google+ ein Profil und nutzen Pinterest und Flickr. Am wichtigsten sind aber Facebook, Twitter und seit Neuem auch Pinterest.




Findest du es wichtig, dass die Community dich als Person kennt?

Bei Twitter habe ich in die Info geschrieben, dass hier Jochen Hencke alias Schneeengel postet. Auch bei den Blogpostings steht mein Name dabei. Persönlichkeit ist immer wichtig und ich habe auch kein Problem damit. Die Leute sollen mich angreifen, wenn Sie mit etwas nicht einverstanden sind.




Und wie gehst du mit Kritik um?

Grundsätzlich ist Bier eine Marke, die nicht mit vielen negativen Sachen verbunden ist. Was ich versuche zu umgehen ist ein Bierkrieg von wegen: Was ist das beste Bier? Ich sage nicht, Stiegl ist besser als zB Gösser. Es gibt manchmal Kommentare, dass zB Gösser besser schmeckt, aber auf sowas gehe ich nicht weiter ein und auch die Stiegl-Fans nicht.




Im November 2011 gab es mal Kritik in Sachen Bierpreis…

Ja, da ging es darum, dass das Bier in Deutschland billiger ist. Wir haben aber gleich darauf reagiert und die Kritik hat sich in Grenzen gehalten.



Einen größeren Shitstorm gab es, bevor ich bei Stiegl war. Da ging es um die Stiegl Ambulanz.




Kommt es eigentlich vor, dass die Unternehmensleitung Kommunikationsinhalte vorgibt, die du persönlich schwer vertreten kannst?

Nein, eigentlich nicht. Ich bekomme keine Weisungen, was ich schreiben soll. Wenn das passieren sollte, hätte ich aber schon ein Problem damit. Social Media lebt von Authentizität und Glaubwürdigkeit. Wenn ich hinter etwas nicht stehe, kann ich es nicht glaubwürdig vertreten.




Und wie sieht es bzgl. Akzeptanz von Seiten der Mitarbeiter aus?

Stiegl hat mehr als 700 Mitarbeiter, da ist es natürlich schwierig, jedem zu erklären, was ich mache. Die meisten wissen, dass ich für das Internet zuständig bin. Social Media ist aber noch nicht überall angekommen, das gilt ja allgemein für die Bevölkerung.




Dürfen Stiegl-Mitarbeiter Facebook während Ihrer Arbeitszeit nutzen?

Der Zugang ist nicht für alle offen. Das liegt aber nicht daran, dass wir den Leuten nicht vertrauen sondern dass wir noch keine Social Media Guidelines veröffentlicht haben. Da arbeiten wir noch dran. Die Mitarbeiter sollen geschult werden, was sie vielleicht falsch machen könnten und auch über die Konsequenzen bescheid wissen.




Glaubst du eigentlich, dass in Sachen Social Media schön langsam der Zenit erreicht ist oder wird es weiterhin Wachstum geben?

Ich glaube nicht, dass der Zenit schon erreicht ist, vor allem in Österreich. Österreich ist noch eher ein Entwicklungsland in Sachen Social Media, da ist noch sehr viel Spielraum nach oben. Auch bei Stiegl glaube ich nicht, dass bei 50.000 Fans Schluss sein wird. Wir hatten in letzter Zeit ein starkes Wachstum (im September hatten wir noch 34.000 Fans), auch durch Aktionen und Werbung. Aber wir haben in Österreich von den 6 Millionen Internet-User erst 2,2 Millionen Facebook-User.




Und abseits von Facebook? Wie siehst du die Zukunft von Google+?

Google+ mag SEO-technisch vielleicht relevant sein, deswegen haben wir auch ein Profil. Ansonsten geht die Relevanz für mich aber gegen null. Ich kriege bei Google+ keine neuen Inhalte, die ich nicht bei Twitter oder in meinem RSS-Reader habe. Außerdem entsteht kaum Interaktion. Ich bin mit meinem privaten Profil von mehr als 1.000 Personen eingekreist, aber es entstehen selten Posts, über die diskutiert wird. Das ist bei Twitter oder Facebook anders.

Ich weiß auch nicht, warum ich etwas bei Google+ teilen soll, wenn ich es auch bei Twitter teilen kann. Und welchen speziellen Content soll ich für Google+ machen? Aber wir werden sehen, wie sich Google+ noch weiter entwickelt.




Pinterest scheint dir da sympathischer zu sein, immerhin seid ihr soweit ich weiß das erste größere Unternehmen Österreichs, das ein Pinterest-Profil hat!

Ja, Pinterst hat meiner Meinung nach das Potential, das nächste große Ding zu werden. Das Netzwerk ist einfach gestrickt und es geht schnell. Ich kann Bilder sehen, pinnen, repinnen. Bilder als Inhalte sind genial, die lassen sich einfach verteilen.

Wir hatten innerhalb kürzester Zeit 73 Follower für eine unserer Boards. Wenn man bedenkt, dass Pinterest noch in der Beta-Phase ist, ist das kein schlechter Wert.

Pinterest ist ideal für Hersteller wie uns und auch für touristische Betriebe. Fotos hat man ja sowieso, teilweise auch teuer bezahlt. Warum diese nicht anderen zur Verfügung stellen, damit andere damit Werbung machen? Gegenüber Flickr hat Pinterest da den großen Vorteil, dass sich die Fotos viel schneller verteilen lassen.

Die Gastro-Bilder laufen bei uns am besten: leckeres Essen aus der Brauwelt, gut fotografiert mit einem Stiegl im Hintergrund. Beliebt sind aber auch iPhone-Schnappschüsse. Ich gehe durch die Brauerei, fotografiere einen LKW und schreibe darunter, welches Fahrzeug das ist. Oder ich mache Fotos von den Brauerei-Pferden.




Die obligatorische Frage am Ende: Welches Resümee ziehst du nach deinem ersten halben Jahr bei Stiegl?

Ich finde die Arbeit super, es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Arbeit macht sehr viel Spaß. Ich kann sehr viel ausprobieren und viele Ideen umsetzen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 612353
 906

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „“Österreich ist noch eher ein Entwicklungsland in Sachen Social Media”“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BETA Young Creative Lab

Bild: Berlin, nur du allein sollst die Stadt meiner Gemeinschaften seinBild: Berlin, nur du allein sollst die Stadt meiner Gemeinschaften sein
Berlin, nur du allein sollst die Stadt meiner Gemeinschaften sein
Was ist das Besondere an der Kreativszene in Berlin? Wie versucht man in Deutschlands einziger UNESCO City of Design, Preisdumping zu verhindern? Viktoria Fahrnleitner, die in Graz Journalismus & PR studiert hat und nun in Berlin als freiberufliche Journalistin tätig ist, beantwortet diese Fragen in einem Gastbeitrag. FREIHEIT: ICH WILL SELBSTSTÄNDIG SEIN Berlin ist die Stadt, die immer wird, sagt man. Für schöpferisch tätige Menschen die beste Annahme, um sich eine Stadt als begehrten Dreh- und Angelpunkt auszuwählen. Das gilt besonders für…
10.02.2012
Bild: Pseudo-Konkurrenz zwischen Künstlern und Designern ist lächerlichBild: Pseudo-Konkurrenz zwischen Künstlern und Designern ist lächerlich
Pseudo-Konkurrenz zwischen Künstlern und Designern ist lächerlich
Die Designer-Zwillinge Thomas und Martin Poschauko über den Unterschied zwischen Designern und Künstlern und Ihre Zukunftspläne nach der Veröffentlichung ihres Buches NEA MACHINA – die Kreativmaschine Kopf-Bauch-Hand-Computer. Seht ihr euch eher als Künstler oder als Designer? Thomas: “Es ist sehr schwierig, das auseinander zu halten. Wir sind Designer, wenn wir für ein festgelegtes Thema arbeiten und genau das erfüllen, was die Vorgabe ist. Wir sind Künstler, wenn wir selbst unsere Auftraggeber sind. Mir fällt dazu ein Zitat von Kurt Weidem…
09.02.2012

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Zertifikatskurs „Social Media Manager“ der Akademie der Deutschen MedienBild: Zertifikatskurs „Social Media Manager“ der Akademie der Deutschen Medien
Zertifikatskurs „Social Media Manager“ der Akademie der Deutschen Medien
… Fragen: Facebook, Snapchat, Instagram und Co. – welche sozialen Netzwerke sind für welches Unternehmen relevant? Was sind die neuesten Trends und Techniken in Sachen Social Media? Welcher Social Media-Content ist für die eigene Zielgruppe relevant? Wie werden Social Media-Kampagnen geplant? Wie können Social Media-Maßnahmen kosteneffizient realisiert …
Bild: PR SEO GmbH: Versicherer brauchen professionelles Social-Media-MarketingBild: PR SEO GmbH: Versicherer brauchen professionelles Social-Media-Marketing
PR SEO GmbH: Versicherer brauchen professionelles Social-Media-Marketing
… Studien zu diesem Thema und stellt klar, warum gerade Finanzdienstleister auf starke Social Media-Websites angewiesen sind. Deutschland ist in Sachen Social Media noch Entwicklungsland – zumindest deutsche Versicherer haben akuten Nachholbedarf, wenn es um aktiv gemanagte Unternehmenspräsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder XING geht. Diesen …
Careesma integriert Social Media in Bewerbungsprozess
Careesma integriert Social Media in Bewerbungsprozess
Wien, am 31. Jänner 2011. Social-Media – Xing, Facebook, Twitter & Co - sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. In Österreich gibt es laut Angaben der WKÖ rund zwei Millionen Facebook-Accounts, die sowohl privat als auch beruflich genutzt werden. Soziale Netzwerke werden für die Produktentwicklung, Direktvermarktung und Kundenpflege eingesetzt. …
Bild: Social Media Excellence Kreis: Diese Trends beschäftigen die Top Social Media ManagerBild: Social Media Excellence Kreis: Diese Trends beschäftigen die Top Social Media Manager
Social Media Excellence Kreis: Diese Trends beschäftigen die Top Social Media Manager
… Social Media Management Dienstleisters B.I.G., moderierte auch dieses Mal den SME. Aus den Vorträgen und Diskussionen der Experten - darunter der US-Analyst und Vordenker in Sachen Social Business, Brian Solis - hat er zwei aktuelle Trends identifiziert. Die Hausaufgaben sind gemacht, jetzt geht es um den Wertbeitrag von Social Media Initiativen "Viele …
Bild: Social Media im Marmeladenglas mit der weltweit ersten Social Media MarmeladeBild: Social Media im Marmeladenglas mit der weltweit ersten Social Media Marmelade
Social Media im Marmeladenglas mit der weltweit ersten Social Media Marmelade
… day, die weltweit erste Social Media Marmelade ausgedacht. "Neben Social Media Marketing und der Social Media Schulung von Unternehmen, kann ich noch eine ganze Menge anderer Sachen ziemlich gut. Unter anderem auch Marmelade kochen!" scherzt die 29-jährige Social Media Beraterin aus Hamburg. Die Fans der Seite können noch bis zum 19. August 2011 abstimmen, …
Bild: Journalismus und Social Media: Neuer Arbeitsbehelf statt Konkurrenz und Google schlägt APA als RecherchequelleBild: Journalismus und Social Media: Neuer Arbeitsbehelf statt Konkurrenz und Google schlägt APA als Recherchequelle
Journalismus und Social Media: Neuer Arbeitsbehelf statt Konkurrenz und Google schlägt APA als Recherchequelle
… Online-Umfrage zur Social-Media-Nutzung bei JournalistInnen im D-A-CH-Raum zeigt eine große Aufgeschlossenheit gegenüber diesen Medien. Das internationale PR-Agenturnetzwerk ECCO ging in Deutschland, Österreich und in der Schweiz den Fragen nach, ob facebook & Co von den JournalistInnen als Konkurrenz oder als nützliches Recherche-Instrument angesehen …
Bild: Lehre – Ausbildung zweiten Ranges?Bild: Lehre – Ausbildung zweiten Ranges?
Lehre – Ausbildung zweiten Ranges?
Lehrlingsmangel in Österreich: 5.000 Stellen können alleine in der Industrie nicht besetzt werden. careesma.at hilft. Wien am 18.09.2012. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ In frühen Jahren steht bei vielen Jugendlichen die Entscheidung in Sachen Ausbildung an. Ein Unternehmen, das Lehrlinge einstellt, kann dabei nicht nur helfen, fachlich …
Web-Marketing und Social-Media-Marketing für KMU
Web-Marketing und Social-Media-Marketing für KMU
… Angebot der Firma Jan B. Otte - [web-based-media] in Langenzenn an. Der inhabergeführte Gewerbebetrieb kann inzwischen auf eine über zehnjährige Erfahrung in Sachen Internet-Entwicklung und Online-Marketing zurückblicken und kennt die Ansprüche und Bedürfnisse seiner Kunden genau. Es werden maßgeschneiderte Lösungen angeboten, die den Unternehmen helfen, …
Bild: castlecamp 2.0: E-Touristiker treffen sich auf Burg Kaprun / Diskussion über den Stand im Social WebBild: castlecamp 2.0: E-Touristiker treffen sich auf Burg Kaprun / Diskussion über den Stand im Social Web
castlecamp 2.0: E-Touristiker treffen sich auf Burg Kaprun / Diskussion über den Stand im Social Web
… der erfolgreiche tourismus zieht weiter #cczk09' schreibt Wolfgang Burgschwaiger über Twitter. Der Chef der Übergossenen Alm im Salzburger Land muss es wissen, er gilt in Österreich als Vorzeigehotelier, als echter Innovator seiner Branche. In Sachen 'Social Media' kann aber selbst Burgschwaiger noch einiges lernen. Das ermöglichte ihm und über 100 weiteren …
Bild: Mark Lotse gewinnt den Social Media Etat der SPS – Smart Production SolutionsBild: Mark Lotse gewinnt den Social Media Etat der SPS – Smart Production Solutions
Mark Lotse gewinnt den Social Media Etat der SPS – Smart Production Solutions
Mark Lotse hat sich in einem Pitch den Social Media Etat der SPS – Smart Production Solutions gesichert und ist damit die neue Agentur der Fachmesse in Sachen Social Media Marketing und -management. Die b2b Content Marketing Agentur Mark Lotse hat in einem Pitch den Social Media Etat der SPS – Smart Productions Solutions, eine der weltweit größten Fachmessen …
Sie lesen gerade: “Österreich ist noch eher ein Entwicklungsland in Sachen Social Media”