(openPR) Hemer, 23.02.2010. In seiner Plastik „Trinity – 3in1“ hat der QR-Code-Künstler Frank Haase zum ersten Mal drei unterschiedliche QR-Codes in einer räumlichen Anordnung miteinander vereint. Ergebnis ist eine dreidimensionale Kugelwolke in einem Kubus, die von drei Seiten aus unterschiedlich ausgelesen werden kann.
Die Nutzung von QR-Codes hat in den letzten Monaten auch in Deutschland stark zugenommen. Vor allem im Marketing finden diese 2d-Barcodes großen Zuspruch. Hier werden sie auf Plakaten, in Anzeigen und auf Produktverpackungen eingesetzt und ermöglichen durch das Einscannen mit dem Handy einen schnellen Zugang zu weiteren Produktinfos im Internet. Aber auch Künstler entdecken die Möglichkeiten der kleinen quadratischen Grafiken und setzen sie in der Streetart ein oder malen sie auf ihre Bilder.
Frank Haase hat mit der Plastik „Trinity – 3in1“ zum ersten Mal erfolgreich drei unterschiedliche QR-Codes in einer dreidimensionalen Anordnung schwarzer Kugeln vereint. Bereits in seiner Plastik „Die Deutsche Einheit“ hatte der in Nordrhein Westfalen lebende Künstler und Designer zwei Codes räumlich verbunden, die je nach Standort des Betrachters als „Ost“ und „West“ ausgelesen werden konnten. So wurde deutlich, dass auch noch zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung unterschiedliche Sichtweisen auf dieses Ereignis möglich sind. In seiner Trinity verbindet er nun drei Codes. Der Titel bezieht sich auf die christliche Trinität (Dreifaltigkeit) und beschreibt mittels moderner IT-Technik den in der christlichen Theologie einmaligen Zustand, dass eine monotheistische Religion drei unterschiedliche Erscheinungsformen für ein- und denselben Gott kennt: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dies sind auch die drei Begriffe, die aus unterschiedlichen Richtungen gescannt aus der Kugelwolke ausgelesen werden können.
Als Form der Plastik wählte Haase eine dreiseitige Pyramide, deren Spitze von einem Quader aus Kunstglas gebildet wird. Durch die drei transparenten Seiten der Spitze wird der Blick auf die fast zweihundert Datenpakete als Kugelwolke freigegeben. Zum Scannen mit dem Smartphone ist ein ausreichend großer Abstand von circa drei Metern erforderlich, nur so wird die perspektivische Verzerrung der räumlichen Anordnung auf ein Maß reduziert, das es dem QR-Code-Reader ermöglicht, einen QR-Code zu erkennen und die Information auszulesen.













