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16 Jahre Hilfe für Frauen mit Wochenbettdepression

22.02.201208:40 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Verein Schatten & Licht blickt auf erfolgreiches 2011 zurück.

Wer sich auf sein Baby freut, rechnet nicht mit Wochenbettdepression. Aber etwa jede sechste junge Mutter ist, mit unterschiedlichem Schweregrad, davon betroffen. Die Frauen stürzen in eine tiefe seelische Krise, die mit dem Idealbild von glücklicher Mutter, süßem Kind nichts gemein hat. Das Umfeld reagiert oft mit Unverständnis oder Abwehr.
Auch prominente Mütter wie Gwyneth Paltrow, Brooke Shields und Marie Osmond haben diese Erfahrung gemacht und sich öffentlich zu ihrer Suche nach Hilfe bekannt, um Frauen in dieser Situation Mut zu machen.
Unterstützung für betroffene Frauen gibt seit 16 Jahren der Verein Schatten & Licht in enger Zusammenarbeit mit Kliniken, Hebammen und Therapeuten. Sabine Surholt, erste Vorsitzende und Gründerin des Vereins, weiß: „Die direkte Arbeit mit den Betroffenen und ihre persönliche Unterstützung sind wichtig für die Genesung in einer Zeit, in der Menschen immer mobiler werden und Familiennetzwerke oft fehlen.“
56 engagiert geführte Selbsthilfegruppen bundesweit und ein betreutes Internetforum bieten eine Umgebung, in der Frauen sich in dieser schwierigen Zeit verständnisvoll angenommen fühlen, sich informieren oder therapiebegleitend mit anderen Betroffenen austauschen können.
Das Hilfsangebot von Schatten & Licht wird immer häufiger in Anspruch genommen, wie die wachsende Zahl der Mitglieder in 2011 und ein weiterer Ausbau des Selbsthilfegruppennetzes beweisen. Auf der diesjährigen Jahresversammlung in Weimar wurden Sabine Surholt und Angelika Altendorf für ihre erfolgreiche Arbeit einstimmig im Amt als erste und zweite Vorsitzende bestätigt.

Weitaus mehr Frauen als gemeinhin angenommen stürzen rund um die Geburt eines Kindes in eine seelische Krise. Allein in Deutschland sind jährlich etwa 100.000 Mütter davon betroffen. Sie geraten durch die Erkrankung oft in starke Selbstzweifel und Schuldgefühle, da sie plötzlich ihren Alltag nicht mehr bewältigen oder keine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können. Häufig ziehen die Frauen sich zurück, versuchen ihren Zustand zu verbergen und trotz tiefster Verzweiflung die Fassade der glücklichen und perfekten Mutter zu bewahren. Viele Betroffene haben wochenlange Irrwege von Arzt zu Arzt hinter sich, bis die Erkrankung richtig diagnostiziert wird.

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