(openPR) Braunschweiger Verein hilft den Allerschwächsten
Es gibt die erfreuliche Entwicklung, dass ein ehemals tabuisiertes Thema, nämlich Organtransplantation, von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und diskutiert wird. Ein besonderer Aspekt ist hierbei die Organtransplantation bei Kindern, die allerdings in bestimmter Hinsicht in der medialen Wahrnehmung unterbelichtet ist. Die besondere Not von Kindern und deren Eltern, die dringend zum Überleben auf ein Spenderorgan angewiesen sind, darauf aber oft lange warten müssen und auf jahrelange Betreuung, Beratung und finanzielle Unterstützung angewiesen sind vermag sich wohl nur vorzustellen, wer im persönlichen Kontakt zu Betroffenen steht. Noch schwerer fällt die Befragung von Eltern sterbender Kinder zur Bereitschaft für die Organspende, zu der kaum ausgewertete Erhebungen existieren. Eine Braunschweiger Initiative beschreitet in der Informationsvermittlung zu diesen hochsensiblen Themen echtes Neuland. Sie setzt sich zusammen aus:
Dem Verein Aktiv werden in der Informationsvermittlung bei Nierenerkrankung e. V., gegründet 2008 in Braunschweig mit dem Ziel, Nierenkranke in der Region Braunschweig und Umland psycho- und sozialrechtlich, finanziell und beratend zu unterstützen.
Radio Okerwelle, 104,6
Fachredaktion: Soziales - Das Gesundheitsjournal, Andrea Zelesnik, Dipl. Soz. Pädagogin
Fachredaktion : Religion – Blickpunkt Glaube, Peter Temme, Pastoralreferent i.R.
Beginnend mit der Podiumsdiskussion der SPD mit Frank-Walter Steinmeier am 01.02.2012 mit dem Aufruf und Apell zur Organspende, sowie weiteren Aktionen in den Schlossarkaden und darüberhinausgreifender Öffentlichkeitsarbeit will der Verein neben der Aufklärung zum Thema selbst darauf hinweisen, wie viele Kinder, Kleinkinder und Babies dringend auf ein Spenderorgan warten. Jedes Jahr sind Hunderte von Eltern mit einer schlimmen Diagnose konfrontiert: Ein Organ ihres Kindes hat versagt, nur eine Transplantation kann sein Leben noch retten. Die Operationen werden zwar immer risikoärmer – doch das lange und quälende Warten auf ein Spenderorgan ist weiter eine schreckliche Belastung.
Anders als Erwachsene leiden Kinder in der Zeit des Hoffens unter Entwicklungsverzögerungen und noch mehr unter der Isolation in der Klinik.
Jede Spende hilft.
Unterstützer wenden Sie sich bitte an:
Aktiv werden in der Informationsvermittlung bei Nierenerkrankungen e. V., Ludolfstraße 10 A, 38104 Braunschweig – oder spenden direkt:
Sparda Bank Hannover e. G., Konto: 92 42 02, BLZ 250 90 500
Weitere Informationen finden Sie unter: www.nierenerkrankung.info









