(openPR) Telekom will in den Vereinigten Staaten stärker werden
FRANKFURT, 16. September. Die Deutsche Telekom behält ihre amerikanische Mobilfunktochter und wird sich im kommenden Jahr an der Ausschreibung neuer Mobilfunkfrequenzen beteiligen. Das hat Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe) angekündigt. "Es gibt keinen Grund für einen Verkauf. Im Gegenteil sind wir jetzt dabei, uns auf die nächste Runde vorzubereiten. Dazu gehört, daß wir uns im kommenden Jahr an der Ausschreibung für die neuen Spektren beteiligen werden", sagte Ricke der FAZ. Damit erteilte er allen Spekulationen über einen möglichen Abschied vom amerikanischen Markt endgültig eine Absage. "Amerika ist und bleibt für uns ein Wachstumsmotor", betonte Ricke. Durch die Fusionswelle in Amerika ist T-Mobile USA auf den letzten Platz unter den vier überregionalen amerikanischen Mobilfunkbetreibern zurückgefallen. Ricke ließ gegenüber der FAZ keinen Zweifel daran, daß er das US-Geschäft weiter ausbauen werde. Der amerikanische Mobilfunkmarkt mit seinen 280 Millionen potentiellen Kunden und einer Mobilfunkdurchdringung von wenig mehr als 60 Prozent sei weitaus vielversprechender als Europa. "Wir haben in den Vereinigten Staaten die Chance, unser Geschäft auf einem der attraktivsten Märkte der Welt weiterzuentwickeln". sagte Ricke.
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