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„Akustische Schmerztablette“ gegen Tinnitus

17.02.201216:45 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Frankfurt am Main, 17. Februar 2012 – Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT) und Audiostimulatoren – für viele Tinnitus-Patienten die Kombination, die das Leben für sie wieder lebenswerter macht. Das Tinnitus- und Hyperakusis Zentrum AKUSTIKA Spezial in Frankfurt am Main arbeitet seit langem mit diesem Konzept – und dies sehr erfolgreich.



„Ich leide seit 2010 an Tinnitus und habe glücklicherweise sehr schnell die passende Therapie gefunden. Dank der Audiostimulatoren ist das Tinnitusgeräusch deutlich leiser geworden, manchmal ist es tagelang ganz weg. Ich bin wieder ausgeglichener.“ sagt Sonja T. aus D. und freut sich. Sie profitiert von einer Kombinationstherapie, die der amerikanische Arzt Dr. Pawel Jastreboff 1990 entwickelt hat und die in Deutschland immer mehr Verbreitung erfährt.

Ursachen für Tinnitus

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen an einem Tinnitus, das heißt, sie nehmen dauerhaft Geräusche oder Töne wahr, die in der Umwelt nicht vorhanden sind. Neueste Forschungen berichten von 426 verschiedenen Ursachen für Tinnitus, z. B. Hörsturz, starker Lärm, Knalltrauma, Schädel-Hirn-Traumata und vieles mehr. Dadurch werden die Sinneszellen im Innenohr geschädigt, die Nervenzellen „melden“ dem Gehirn Töne wie Klingeln, Piepen oder Rauschen, die als unangenehm, oft sogar als bedrohlich empfunden werden.

Die Betroffenen nehmen diese Geräusche ständig wahr, so dass es in der Folge zu Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen und Depressionen kommen kann. Ein Tinnitus kann in jedem Alter auftreten und sollte so schnell wie möglich behandelt werden. Als Faustregel gilt: Wenn ein Geräusch länger als 48 Stunden anhält, sollte man einen HNO-Facharzt aufsuchen.

Hilfe dank einer „akustischen Schmerztablette“

„TRT und Audiostimulatoren sorgen dafür, dass die zentrale Hörbahn gegenüber dem Ohrgeräusch desensibilisiert wird.“ sagt Hörakustik-Meisterin Gabriele Lux-Wellenhof und ergänzt: „Mit Hilfe unserer ‚akustischen Schmerztablette‘ erzielt man eine Dämpfung.“ Dies führt zwar nicht zur Heilung, aber der Tinnitus wird nicht mehr wahrgenommen, sodass der Alltag wieder souverän und normal ablaufen kann.

Eine Rosa Brille für die Ohren

Die TRT steht auf drei Säulen. Zunächst untersucht ein HNO-Arzt den Betroffenen, erläutert die Therapie und fordert ihn zur aktiven Mitarbeit auf. „Nur mit dieser aktiven Rolle des Betroffenen kann die TRT gelingen.“ betont Gabriele Lux-Wellenhof von AKUSTIKA Spezial, die selber lange unter Tinnitus gelitten hat.

Die Hörbahn wird dann gezielt durch die Audiostimulatoren – zwei kleinen, fingernagelgroßen, beigen Schallgeneratoren – gegebenenfalls auch Frequenzverstärkern und angenehme, gesunde Schallquellen beeinflusst. Die Audiostimulatoren erzeugen ein so genanntes „rosa“ Rauschen, ein beruhigendes Geräusch, wie z. B. sanftes Meeresrauschen oder Murmeln eines Bachs. Das „rosa“ Rauschen, das immer ein wenig leiser als der störende Ton eingestellt wird, besänftigt den Tinnitus und das angeschlagene Nervenkostüm. Mit dem „rosa“ Rauschen wird Ruhe in das Hörsystem gebracht.

Die dritte Komponente bilden spezielle psychologische und physiologische Techniken, z. B. Assoziations- und Entspannungsübungen sowie kognitive Techniken.

Chronische Patienten können von der TRT profitieren

Häufig profitieren gerade chronische Patienten von der TRT. Oft ist bei ihnen der Leidensdruck sehr groß und motiviert sie zur angesprochenen aktiven Mitarbeit. Dass dieses Konzept greifen kann, bestätigt auch Adriane S. aus F.: „Die Audiostimulatoren haben eine große Verbesserung gebracht. Der Tinnitus wurde eingedämmt, ich konnte wieder besser hören und schlafen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zur ‚endgültigen‘ Bewältigung der Krankheit die TRT notwendig ist.“

Die Audiostimulatoren selber sind unscheinbar und werden hinter dem Ohr getragen. Sie verschließen den Gehörgang nicht und werden deshalb als angenehm empfunden. Hören und Sprachverstehen werden durch die Geräte nicht beeinträchtigt, was die Akzeptanz der Audiostimulatoren entscheidend fördert.

Mehr Informationen gibt es auf der Website www.ohrensausen.de – hier finden Interessierte ausführliche Informationen zu den Themen Tinnitus, Hyperakusis u.ä. Diesen Monat ist Gabriele Lux-Wellenhof mit dem Thema „Tinnitus“ im HR-Fernsehen in der Sendung „Service: Gesundheit“ zu sehen: „Der ständige Ton im Ohr – Tinnitus“ – 23. Februar 2012 – 18:50 bis 19:20 Uhr.

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