(openPR) Düsseldorf, 17.02.2012. Ameluz® heißt ein neues, im Dezember 2011 europaweit zugelassenes Medikament zur Behandlung von aktinischer Keratose. Entwickelt wurde der Markenname von der Düsseldorfer Namensagentur Nomen International Deutschland im Auftrag der Biofrontera Pharma GmbH in Leverkusen. Der Namensbestandteil „luz", abgeleitet vom spanischen Wort für Licht, spielt auf die photodynamische Therapie (PDT) an und unterstreicht die Markenbotschaft „Für alle, die das Licht lieben“. Die Herausforderung bei der Benennung verschreibungspflichtiger Präparate besteht darin, Produktinnovationen im Rahmen strenger juristischer Auflagen markenrechtlich zu schützen. Gleichzeitig gilt es, eine unverwechselbare Markenpositionierung aufzubauen, die sehr unterschiedliche Zielgruppen anspricht. „Eine RX-Marke muss einerseits den Mediziner fachlich überzeugen. Andererseits muss sie das Vertrauen des Patienten gewinnen, Hemmschwellen abbauen und so die Compliance verbessern“, erklärt Nomen-Geschäftsführerin Sybille Kircher. Mit der Entwicklung der Markenstrategie und passender Namensvorschläge sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, da die anschließenden medizinischen und markenrechtlichen Prüfungen mehrere Monate in Anspruch nehmen können. Sybille Kircher: „Jeder Name muss gründlich auf seine Verwechslungsfähigkeit mit anderen Markennamen überprüft werden. Patientensicherheit ist oberstes Gebot.“ In Deutschland sind die Vorgaben des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Zulassungsbehörde einzuhalten. Auf europäischer Ebene ist die Europäische Arzneimittelbehörde zuständig. www.nomen.de


