(openPR) LEIPZIG. (Ceto) An den Rohölmärkten sorgte am Nachmittag eine eigentlich zu erwartende Meldung für Aufregung: Der Iran stellt seine Öllieferungen an EU-Länder ein, die ab Sommer sowieso ein Embargo für iranisches Öl vorgesehen hatten. Kurz darauf folgte aber ein Widerspruch seitens des iranischen Ölministeriums. „Wir dementieren das. Wenn eine solche Entscheidung getroffen würde, würde der Oberste Sicherheitsrat dies bekannt geben", sagte ein Ministeriumssprecher zur Nachrichtenagentur Reuters. Dabei schwankten die Rohölnotierungen an ICE und NYMEX leicht aufwärts, ohne jedoch bis Redaktionsschluss eine klare Richtung einzuschlagen. Brent erreichte fast 119 Dollar; WTI knapp 102 Dollar. Laut Oil Market Report wurde der Aufwärtsdrang jedoch durch die enttäuschenden amerikanischen Konjunkturdaten, welche deutlich unter den Erwartungen geblieben sind, begrenzt. Hinzu kommt der Fakt, dass Analysten zufolge das Iran-Risiko schon seit geraumer Zeit in die Ölnotierungen eingepreist wurde.
Derweil schrammten die hiesigen Heizölpreise haarscharf an einem neuen Jahreshoch vorbei. Laut Erhebung von Brennstoffspiegel + Mineralölrundschau beträgt der Durchschnittspreis für 100 Liter (Gesamtlieferung: 3.000 Liter) 94,02 Euro, das sind 20 Cent mehr als gestern und 2 Cent weniger als der bisherige Höchstwert in 2012.
Die Vergleichswerte der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 15.02.2011 80,76 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 15.02.2010 60,21 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 15.02.2009 51,75 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 15.02.2008 73,72 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 15.02.2007 53,89 €.
Eine grafische Darstellung der Preisentwicklung für Heizöl EL und Heizöl EL schwefelarm finden Sie hier.
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11623&title=15.+Februar%3A+Verwirrung+um+Iran%2C+Heiz%F6lpreis+steigt









