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Traumaregister“ erfasst Daten von Schwerverletzten per Internet

28.04.200423:40 UhrIT, New Media & Software

(openPR) „BOV entwickelt .NET-Lösung für Universitätsklinikum Essen

7. Mai 2003

Essen - Das Essener IT-Unternehmen BOV Aktiengesellschaft hat im Auftrag des Universitätsklinikums Essen für die Arbeitsgemeinschaft Polytrauma der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie eine auf Webtechnologie basierende Lösung zur Registrierung von Unfalldaten schwerverletzter Personen entwickelt. Das Ersetzen der bestehenden Datenbank durch eine neu programmierte Web-Applikation macht es möglich, Unfallinformationen auf direktem Weg digital zu erfassen, zu dokumentieren und statistisch auszuwerten. Die Lösung ist Teil des bundesweiten Projekts „Traumaregister“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), die auf Basis der erhobenen Informationen eine Verbesserung der Versorgungsqualität Schwerverletzter sowie eine Qualitätssicherung der Behandlung anstrebt. Erhobene Daten dienen dem Entwurf von „Leitlinien“ für Behandlungsstrategien basierend auf der Auswertung der erzielten Behandlungsergebnisse.



Als eins von drei Dokumentationszentren betreut das Universitätsklinikum Essen im Rahmen des Projekts zahlreiche teilnehmende Kliniken. Mittels der neuen auf .NET-Basis entwickelten Web-Anwendung können angeschlossene Kliniken nun ihre Behandlungsinformationen direkt per Internet in die zentrale Datenbank einpflegen. Bislang wurden in den einzelnen Kliniken Erhebungsbögen ausgefüllt und per Post zur digitalen Überführung an das Dokumentationszentrum gesendet. Der damit verbundene hohe Zeit-, Verwaltungs- und Personalaufwand wird durch den Einsatz des neuen Erfassungssystems erheblich reduziert und zudem die zwangsläufig höhere Fehlerquote bei der Eingabe von Fremddaten minimiert. Angeschlossene Kliniken ersparen sich die Portokosten.

Technische Umsetzung durch BOV mit .NET-Technologie

In einem ersten Projektschritt unterstützte BOV das Klinikum bei der Überführung des bestehenden Traumaregister-Systems von einer Clipper-Anwendung auf einen zentralen Oracle-Datenbankserver. Die Prozesslogik sowie die Datenbankanbindung wurden in einer Serverkomponente realisiert. Die Prozesslogik umfasst dabei die Funktionalitäten für die Zugriffskontrolle, die Formulardatenpflege sowie die Administration. Die Serverapplikation programmierten die BOV-Entwickler mittels .NET-Technologie in der Programmiersprache Microsoft C#. Für die Ausführung der Applikation ist daher auch eine .NET-Laufzeitumgebung auf dem Server erforderlich. Die Web-Anwendung wurde auf Basis von ASP.NET entwickelt und verwendet mittels SOAP-Schnittstellen (Simple Object Access Protocol) die Serverfunktionalitäten zur Pflege der Daten aus den Erhebungsbögen sowie für die Klinik- und Benutzerverwaltung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Daten zu importieren oder zu exportieren. Durch konsequente Trennung von Datenbankschicht, Prozesslogik und Präsentationsschicht kann das System optimal angepasst oder erweitert werden.

Kliniken profitieren von Behandlungsvergleich

Das Traumaregister der DGU stellt eine standardisierte Erfassung schwerverletzter Patienten vom Unfallort bis zur Klinikentlassung dar. Die Versorgung eines Schwerverletzten wird dabei zu vier definierten Zeitpunkten dokumentiert. Jeder Patient, der über den Schockraum einer Klinik aufgenommen wird und intensivpflichtig ist, soll mit dem Traumaregister erfasst werden. Die Datensicherheit ist durch anonymisierte Erfassung der Patienten-Daten gewährleistet. Die klinikspezifischen Auswertungen erfolgen ebenfalls anonymisiert. Jede teilnehmende Klinik erhält jährlich einen standardisierten Bericht über die Daten der von ihr behandelten Patienten im Vergleich zur Gesamtpopulation des Traumaregisters.

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