(openPR) München, 7. Februar 2012 - Sie sind der Traum aller Putzmuffel: Staubsauger-Roboter, die automatisch den Boden reinigen und dann zurück in ihre Ladestation fahren. Wie intelligent und effektiv die kleinen Haushaltshelfer wirklich sind, hat jetzt das Technikmagazin CHIP in einem aufwändigen Test ermittelt. Das Ergebnis: Der Mensch arbeitet deutlich gründlicher, für die tägliche Grundreinigung reichen viele Modelle jedoch aus.
Für den Test ließen die CHIP-Experten sechs aktuelle Staubsaugerroboter-Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen durch einen Parcours mit verschiedenen Bodenbelägen und Hindernissen brausen. Staub und Schmutz wurden zur exakten Vergleichbarkeit genormt und mit Schwarzlicht sichtbar gemacht.
Testsieger wurde der Kobold VR100 von Vorwerk. „Der Kobold zeigt, wie intelligent Staubsaugerroboter heute sein können“, sagt CHIP-Redakteur Manuel Schreiber. „Er rammt so gut wie nie Gegenstände, säubert die meisten Bereiche und findet immer zuverlässig zu seiner Ladestation zurück.“ Anders das Test-Schlusslicht von Pearl: Der Sichler PCR2350 LX fährt quasi blind durch den Raum und saugt vor sich hin – zurück zur Ladestation fand er im CHIP-Test kein einziges Mal. „Wie wir erst im Schwarzlicht sehen konnten, bläst das Gerät außerdem einen Großteil des Staubs einfach wieder in den Raum – ein Albtraum für Hausstauballergiker“, so Schreiber.
Diese sollten auf jeden Fall darauf achten, dass der Staubsauger einen HEPA-Filter enthält, wie etwa der zweitplatzierte HOM-BOT 2.0 VR6170LVM von LG. Wichtig ist auch eine Timerfunktion, damit der Roboter seine lautstarke Arbeit immer dann verrichten kann, wenn der Besitzer außer Haus ist. „Es dürfen jedoch keine Kabel, Kleinteile oder andere Hindernisse im Weg liegen; denn wie unser Test ergeben hat, kommt damit kein Gerät zurecht“, sagt Schreiber.
Insgesamt ergab der Test, dass die Roboter den Menschen im Haushalt noch lange nicht ersetzen können: Selbst Testsieger Kobold konnte nur 30,7 Prozent des ausgebrachten Schmutzes einsaugen – ein Mensch schafft mit einem manuellen Staubsauger 99,5 bis 99,9 Prozent. Wer die kleinen Helfer aber mehrmals täglich ihre Arbeit verrichten lässt, kann ihre mangelnde Gründlichkeit wieder wettmachen.
Den kompletten Test lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der CHIP 03/2012, die derzeit im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich ist.













