(openPR) „Wo die Sprache endet, beginnt die Musik.“ sagt E.T.A. Hoffmann. Einfacher kann man nicht sagen, warum Kultur, und insbesondere Musik, Grenzen überwindet. Grenzen, die wir durch verschiedene Sprachen spüren und an so vielen Dingen festmachen – Religion, Geschlecht, Rasse, Schicht....
All dies spielt in der Musik keine Rolle – deshalb ist Musik so wichtig in der Kultur und der Erziehung. Wer über die Musik eine andere Kultur kennen- und bestenfalls lieben oder schätzen lernt, der wird sich dieser nicht mehr verschließen oder mit Vorurteilen gegenüber treten können.
Dem deutschen Antisemitismus, der durch eine aktuelle Studie gerade bestätigt wurde, entgegen zu treten, ist nicht nur eine Aufgabe der Humanität, sondern auch eine historische Pflicht. Unser Mittel ist die Musik – mit der Weitergabe der jiddischen Musik wollen wir einen Beitrag zur Verständigung und zu einem respektvollen und informierten Miteinander zwischen Juden und Deutschen in unserem Land leisten. Da, wo die Sprache endet, wollen auch wir beginnen - aber nicht dort bleiben!
Das Programm der 2. Bonner Klezmertage findet sich auf:
www.Bonner-Klezmertage.de










