(openPR) Ob Muskelverspannung, Bandscheibenschaden, Wirbelgelenkverschleiß oder Verengung des Rückenmarkkanales - Rückenschmerzen haben sehr unterschiedliche Ursachen. 70 % Prozent aller Deutschen leiden unter der Volkskrankheit. Aufgrund der Veränderungen in der Arbeitswelt und unserem Freizeitverhalten ist die Erkrankung weiter auf dem Vormarsch. Lange versuchen sich Patienten mit den Schmerzen, die oftmals im untersten Teil des Rückens auftauchen und bis ins Gesäß, in den hinteren Bereich der Oberschenkel oder die Leistenregion ausstrahlen können, zu arrangieren, bis sie unerträglich werden. Zu diesem Thema referiert am 15.02.12 um 16.30 Uhr Dr. Jürgen Bong, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, im Forum des St. Martinus-Hospitals.
„Während der akute Rückenschmerz bis zu 12 Wochen anhalten kann, spricht man bei Rückenschmerzen, die über die 12. Woche hinaus laufen, von einer chronischen Verlaufsform, die schwieriger zu behandeln ist. Ziel muss es daher sein, eine frühzeitige und effektive Therapie einzuleiten“, erläutert Dr. Bong. „In dieser Veranstaltung wollen wir daher in erster Linie Maßnahmen zur akuten Behandlung der Rückenschmerzen, Vorbeugung von Rückenschmerzen vorstellen und Hinweise zum Verhalten im Alltag geben.“ Im ersten Teil der Veranstaltung gibt Dr. Bong einen Überblick über die anatomischen Grundlagen und erläutert die Entstehung und Behandlung von Rückenschmerzen. Der zweite Teil der Veranstaltung geht auf die Verhaltensregeln im Alltag ein und gibt Tipps bei der Wahl des richtigen Schreibtischstuhls oder der passenden Matratze. Frau Hilchenbach, Mitarbeiterin der Physiotherapeutischen Abteilung des St. Martinus-Hospitales, zeigt praktische Übungen, die beim Auftreten erster Schmerzen und zur Vorbeugung langanhaltender Rückenschmerzen angewendet werden können. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Veranstaltungsreihe 2012 im St. Martinus-Hospital. Alle Termine finden Interessierte im Internet unter www.hospitalgesellschaft.de.













