(openPR) Die ORBIS AG hat zum 1. Januar 2012 den SAP-Partner OSCO GmbH, ein Beratungs- und Softwarehaus aus Mannheim, das auf die Fertigungs- und Prozessindustrie spezialisiert ist, im Rahmen eines Asset Deals mehrheitlich übernommen. Mit diesem Schritt will das international tätige Business Consulting-Unternehmen ORBIS Kunden aus der Fertigungsbranche zusätzlichen Mehrwert durch gebündelte Leistungen bei der Beratung und der Entwicklung funktionaler Erweiterungen von SAP-Lösungen sowie von Add-On-Produkten anbieten.
Beide Unternehmen werden die aus der Übernahme entstehenden Synergien zur Durchführung gemeinsamer Vertriebsaktivitäten nutzen. Die enge Partnerschaft ermöglicht künftig eine noch effizientere Marktbearbeitung und die Erschließung neuer Marktpotenziale. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf Unternehmen, die flächige geometrische Produkte herstellen oder weiterverarbeiten, wie Metall, Papier, Holz oder Kabel, aber auch auf Gießereien. OSCO bietet speziell für die Metall- und Mill-Industrie ein voreingestelltes, schlüsselfertiges und rasch einsatzfähiges SAP-basiertes Branchenpaket an. Durch den Einsatz der Branchenlösung und der Prozessberatung können diese Firmen ihre typischen Geschäftsprozesse auf der Basis von Best Practices, Regelwerken und vorbereiteten Datenstrukturen durchgängig abbilden, nachhaltig verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit steigern.
Darüber hinaus bauen die ORBIS AG und die OSCO GmbH ihre Kompetenzen im Bereich Manufacturing Execution System (MES) gezielt weiter aus. Beide Unternehmen arbeiten hier bereits seit längerem sehr eng zusammen. ORBIS hat seine MES-Lösung ORBIS MES, die komplett in SAP ERP eingebunden ist, um zusätzliche Funktionen erweitert, die bereits in den MES/BDE-Lösungen von OSCO vorhanden waren. Fertigungssteuerung, Maschinendatenerfassung(MDE), Personalzeiterfassung (PZE), Materialflusssteuerung und -verfolgung, aber auch Instandhaltungs- und Qualitätssicherungsprozesse sind so in einer SAP-ERP-Umgebung voll integriert nutzbar. Das Ergebnis ist eine umfassende MES-Suite, mit der Unternehmen eine Echtzeitsicht auf praktisch alle Abläufe in der Produktion erhalten.
Die SAP-basierte Produktkostenkalkulation von OSCO wird im Zuge der Partnerschaft weiter entwickelt und um das umfassende SAP Beratungs-Know-how von ORBIS erweitert. Mit der Lösung können Firmen mit variantenreicher Fertigung und Wiederholfertigung auch ohne Stammdaten ihre Produktkalkulation und Angebotsprozesse vollständig und damit schnell, sicher und jederzeit nachvollziehbar in SAP ERP durchführen. Das ist aufgrund des hohen Preisdrucks ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn die Angebotskalkulation erfolgt auf Basis transparenter und verlässlicher Produktkostendaten. Bei Auftragserteilung können im Folgeschritt die notwendigen Stammdaten vollautomatisch aus der Anwendung generiert werden.
Nicht zuletzt hat ORBIS durch die Mehrheitsbeteiligung an OSCO künftig in Mannheim einen weiteren Standort in Deutschland mit aktuell 17 Beschäftigten und erhält bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter Zugang zum attraktiven Personalmarkt der Metropolregion Rhein-Neckar.
„Wir ergänzen durch den Asset Deal an OSCO unsere langjährige und tiefe SAP-Beratungs- und Lösungskompetenz in der Fertigungsbranche um wichtiges Know-how im MES-Bereich, bei der Produktkostenkalkulation mit SAP und um Prozesswissen für die Metallindustrie und Unternehmen, die flächig geometrische Produkte herstellen. Davon profitieren insbesondere unsere Kunden sowie potenzielle Neukunden aus der Fertigungsindustrie“, erklärt Thomas Gard, Vorstandssprecher der ORBIS AG.













