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Welt-Krebstag: Krebs-Früherkennung nutzen

31.01.201210:41 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Welt-Krebstag: Krebs-Früherkennung nutzen
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(openPR) Deutsche Krebshilfe unterstützt informierte Entscheidung

Bonn (jft) – Am 4. Februar 2012 ist Welt-Krebstag. Die Deutsche Krebshilfe und viele weitere Gesundheitsorganisationen in Deutschland und weltweit nutzen diesen Anlass, um über Themen wie die Krebs-Früherkennung zu informieren. „Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer Heilung“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation hilft Interessierten, die sich über den Nutzen der gesetzlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen informieren möchten. Sie bietet kostenlos umfassende und allgemeinverständliche Faltblätter, welche die verschiedenen Untersuchungsverfahren erläutern, auch Nachteile benennen und eine Empfehlung der Experten der Deutschen Krebshilfe enthalten.



In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 450.000 Menschen neu an Krebs, 210.000 Menschen sterben daran. Das Ziel der gesetzlichen Krebs-Früherken-nungsuntersuchungen ist es, Tumoren aufzuspüren, wenn sie noch sehr klein sind. Denn früh erkannt sind insbesondere Brust-, Darm-, Haut- und Gebärmutterhalskrebs sowie verschiedene Formen des Prostatakrebses zumeist gut heilbar. Frühe Krebsstadien lassen sich außerdem schonender behandeln als Stadien, in denen bereits Tochtergeschwülste entstanden sind.

Früherkennungsuntersuchungen können jedoch auch Nachteile oder Risiken haben. So ist es beispielsweise möglich, dass eine Krebserkrankung übersehen wird („falsch-negatives Ergebnis“) oder dass aufgrund der Untersuchungsbefunde ein Krebsverdacht geäußert wird, der sich dann bei weiterer diagnostischer Abklärung als unbegründet herausstellt („falsch-positives Ergebnis“). Die Faltblätter der Deutschen Krebshilfe informieren daher umfassend über Vor- und Nachteile der derzeit angebotenen gesetzlichen KrebsFrüherkennungsuntersuchungen. Auch der Bluttest auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA-Test) zur Früherkennung von Prostatakrebs wird thematisiert. Dieser ist nicht im gesetzlichen Programm enthalten und muss daher selbst bezahlt werden.

Bereits im Jahr 2005 hat die Welt-Krebsorganisation (UICC) den 4. Februar zum Welt-Krebstag erklärt. Viele ihrer mehr als 300 Mitgliedsorganisationen aus
über 100 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebshilfe – beteiligen sich an diesem Aktionstag. Ausführliche Informationen zum Welt-Krebstag, die Früh-erkennungsfaltblätter für Brust-, Darm-, Gebärmutterhals-, Haut- und Prostatakrebs, das Präventionsfaltblatt „10 Tipps gegen Krebs“ erhalten Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe kostenlos unter der Telefonnummer 02 28/72 99 0-0 und im Internet unter www.krebshilfe.de.


Hintergrund-Info: Die „Welt-Krebsdeklaration“ unterzeichnen

Die UICC hat die „Welt-Krebsdeklaration“ erarbeitet und bittet Interessierte, diese online zu unterzeichnen unter: www.worldcancerday.org/wcd-sign-declaration.

Die Deklaration benennt elf grundlegende Ziele zur Eindämmung der Krebskrankheiten, die international bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollen. Je mehr Menschen diesem Aufruf folgen und die Deklaration unterzeichnen, umso mehr werden auch Politiker und Regierungen dazu animiert, diese Inhalte in ihren Ländern umzusetzen. Zu den vordringlichen Forderungen der Deklaration zählen eine signifikante Reduzierung von Übergewicht, von Tabak- und Alkoholkonsum sowie ein umfassendes Programm zur Impfung gegen Hepatitis B und HPV (Humane Papillom Viren) als Prävention gegen Leber- und Gebärmutterhalskrebs. Experten schätzen, dass durch Änderungen des Lebensstils etwa zwei Drittel aller Krebs Neuerkrankungen vermieden werden könnten. Darüber hinaus soll jeder Mensch zukünftig Anspruch auf die Teilnahme an Screening- und Früherkennungsprogrammen haben sowie auf eine effektive Krebsdiagnostik, adäquate Krebsbehandlung, begleitende Maßnahmen, Rehabilitation und palliative Behandlung mit einer effektiven Schmerztherapie.


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Bonn, 31. Januar 2012

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