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Welt-Krebstag: Krebs muss kein Schicksal sein

01.02.201011:53 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Zahlreiche internationale Aktionen am 4. Februar 2010

Bonn (jft) – Zum Welt-Krebstag am 4. Februar 2010 machen die Deutsche Krebshilfe und die Welt-Krebsorganisation (UICC) darauf aufmerksam, dass ein gesundheitsbewusstes Leben vor Krebs schützen kann: „Jeder kann sein persönliches Krebsrisiko senken“, betont Professor Dr. Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. „Durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten lassen sich annähernd die Hälfte aller Krebserkrankungen vermeiden.“



Wer ein gesundheitsbewusstes Verhalten bereits in frühen Lebensjahren erlernt, hat eine große Chance auf ein langes und gesundes Leben. Aber auch in späteren Lebensjahren lohnt es sich, die folgenden Regeln zu beachten, um insbesondere das Krebsrisiko zu senken: Viel an der frischen Luft bewegen, gesund essen und Übergewicht vermeiden, auf das Rauchen verzichten, vorsichtig mit UV-Strahlung umgehen, wenig Alkohol trinken und sich vor krebserregenden Infektionen schützen.

Um ein Umdenken anzuregen, appelliert die Deutsche Krebshilfe besonders an Eltern und Großeltern als verantwortungsbewusste Vorbilder für ihre Kinder und Enkel: „Der Lebensstil trägt erheblich dazu bei, dass Sie und Ihr Nachwuchs gesund bleiben. Wer riskant lebt, schadet nicht nur seiner eigenen Gesundheit, sondern auch der seiner Kinder“, so zur Hausen. „Helfen Sie mit, dass eine gesunde Lebensweise im Alltag selbstverständlich wird.“

Laut UICC erhalten derzeit jedes Jahr mehr als 12 Millionen Menschen weltweit die Diagnose Krebs, 7,6 Millionen sterben an einer Krebserkrankung – Tendenz steigend. Experten schätzen, dass im Jahr 2030 jährlich weltweit rund 26 Millionen Menschen an Krebs erkranken und 17 Millionen Menschen daran sterben werden.

Da bewiesen ist, dass Viruserkrankungen wie die Hepatitis und die Infektionen mit Humanen Papillom-Viren (HPV) sowie Epstein-Barr-Viren bestimmte Krebskrankheiten verursachen, ist die Vermeidung solcher Infektionen wichtig. Gegen Hepatitis B und die HPV-Infektion stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Die UICC wird zum Welt-Krebstag eine neue Broschüre vorstellen, um über Krebserkrankungen aufzuklären, die durch Infektionen mit Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern hervorgerufen werden. Etwa 26 Prozent aller Krebserkrankungen in den Entwicklungsländern und etwa 8 Prozent in den westlichen Industriestaaten gehen auf virale und bakterielle Infektionen zurück.

Bereits im Jahr 2005 hat die UICC den 4. Februar zum Welt-Krebstag erklärt. Viele ihrer mehr als 300 Mitgliedsorganisationen aus über 100 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebshilfe – beteiligen sich an diesem Aktionstag. Ausführliche Informationen zum Welt-Krebstag, Gesundheitstipps für Alt und Jung sowie kostenlose Ratgeber, Faltblätter, Filme, Plakate und weitere Materialien gibt es im Internet unter www.krebshilfe.de oder bei der Deutschen Krebshilfe e.V., Postfach 1467, 53004 Bonn, Telefon 02 28/ 7 29 90-0.


Tipps für ein gesundes Leben:
1. Rauchfrei leben.
2. Geringer Alkoholkonsum.
3. In der Sonne an-, nicht ausziehen, direkte Sonne in der Mittagszeit meiden, sonnengerechte Kleidung tragen, Sonnencreme benutzen (Lichtschutzfaktor 20).
4. Keine Nutzung von Solarien.
5. Sich vor Infektionen schützen, die Krebs auslösen können.
6. Regelmäßig bewegen und Sport treiben.
7. Täglich viel frisches Obst, Gemüse und Salat essen.
8. Übergewicht vermeiden.
9. Als Durstlöscher Wasser und ungesüßte Tees bevorzugen.
10. Sich über Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt informieren.


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Bonn, 1. Februar 2010

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