(openPR) Matthias Brauner fordert: Mutterkonzern Siemens soll allen Mitarbeitern Perspektive bieten
Der CDU-Abgeordnete Matthias Brauner fordert, allen 400 vom Stellenabbau bei Osram betroffenen Mitarbeitern, eine berufliche Perspektive zu bieten.
Gleichzeitig kritisierte er den regulatorisch erzwungenen zügigen Umstieg auf die Energiesparlampe als vorschnelle Aufgabe einer bewährten Technologie.
Matthias Brauner, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die Spandauer Siemensstadt, in der die Osram-Werke liegen, erklärt:
"Ich bedauere, dass in den Spandauer Osram-Werken 400 Stellen abgebaut werden. Gleichzeitig wächst der Siemensstandort in Berlin und es siedeln sich im Technopark in Siemensstadt neue Unternehmen an. Diese Konstellation sollte es Osram mit Hilfe des Siemens Konzerns ermöglichen, allen Mitarbeiter einen Perspektiv in Berlin zu bieten. Gleichzeitig fordere ich die Arbeitsagentur auf, dies ggf. mit entsprechenden Qualifizierungsprogammen zu unterstützen.
Der Umbruch am Lichtmarkt zeigt, dass Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation ständig neu erarbeitet werden muss. Die neun Millionen Euro, die Osram in der Siemensstadt investieren will beweisen, dass das Unternehmen sich dieser
Herausforderung bewusst ist und sich zu Berlins geschichtsträchtigstem und zukunftsweisenden Industriestandort bekennt und damit dauerhaft auch Beschäftigung sichert.
Die rot-schwarze Koalition hat beschlossen, den ehemaligen Flughafen Tegel mit der Technischen Universität Berlin und der Beuth Hochschule zu einem Forschungs- und Industriepark zu entwickeln. Damit soll Berlin Vorreiter in den Zukunftsfeldern urbane Technologien, Elektromobilität und regenerative Energien werden. Besonders für die benachbarten Industrie- und Technologiebetriebe in der Siemensstadt bieten diese Pläne große Chancen und Perspektiven.
Der Arbeitsplatzabbau bei Osram verweist allerdings auch auf die Probleme beim regulatorisch erzwungen Umstieg auf die Energiesparlampe hin. Bedenkt man wo und wie wichtige Rohstoffe hierfür gewonnen und unter welchen Bedingungen viele Lampen produziert werden, muss dieser Umstieg und insbesondere dessen Geschwindigkeit überdacht werden. Denn die damit verbundenen Umweltrisiken und Abhängigkeiten werfen die Frage auf, ob hier nicht vorschnell eine bewährte Technologie aufgegeben wurde."













