(openPR) Viele Menschen teilen Ihr Leben mit einem Haustier. Die Vierbeiner schenken ihren Besitzern viel Freude und sind ein treuer Gefährte. Leider sind auch Hunde und Katzen nicht vor Krankheiten gefeit und so ist es auch bei Haustieren möglich, dass ihnen Verdauungsbeschwerden zu schaffen machen.
Genauso wie bei uns Menschen kann es auch bei Hunden und Katzen vorkommen, dass sie an Durchfall erkranken. Auch bei Tieren können die Ursachen unterschiedlich sein. Es könnte eine Infektion vorliegen, aber auch die Aufnahme von Gift, Parasiten, Unterkühlung, Ernährungsfehler sowie Erkrankungen an Bauchspeicheldrüse, Niere oder Leber können Durchfall auslösen. Hält die Durchfallerkrankung länger als einen Tag an, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Vor allem, wenn es sich um Welpen oder Kitten handelt, denn die Jungtiere haben solch einer Erkrankung noch nichts entgegenzusetzen, sind schnell geschwächt und die Gefahr einer Austrocknung ist hoch. Hat Ihr Haustier Durchfall, sollte es konsequent 24 Stunden auf Diät gesetzt werden. In dieser Zeit sollte das Tier nichts zu fressen bekommen, jedoch Wasser oder Kamillentee zur Verfügung stehen. Diese Null-Diät ist deshalb wichtig, damit sich der Darm des Tieres erholen und beruhigen kann. Jede Gabe von Futter würde zu erneuten Reizungen führen. Natürlich sollten sie nach der Fastenkur nicht gleich wieder in den Alltag übergehen. Wir Menschen brauchen ja auch ein paar Tage Zeit, um uns nach einer Magen-Darm-Erkrankung zu erholen und um uns wieder an normale Speisen zu gewöhnen. Egal ob Hund oder Katze, füttern Sie, bis sich die Konsistenz des Kots wieder bessert, jedoch mindestens drei Tage, mehrere kleine Portionen täglich und dann möglichst leicht verdauliches, wie Reis oder Kartoffelbrei vermengt mit magerem Fleisch wie Huhn oder etwas Rinderhack sowie Magerquark oder Hüttenkäse. Bleiben Sie in dieser Zeit auch bei diesem Futter. Ein Wechsel des Diätfutters würde den Darm erneut belasten. Ist die Kotkonsistenz wieder fest, kann kontinuierlich über mehrere Tage immer mehr des gewohnten Futters beigemengt werden, bis die normale Menge des Futters wieder vertragen wird, ohne dass es zu einem Rückfall kommt.
Dies ist nur als Erste-Hilfe-Maßnahme zu sehen und ersetzt auf keinen Fall den Besuch beim Tierarzt. Nur der Tierarzt kann den Auslöser der Erkrankung mittels Bluttest und Kotprobe genau ermitteln und dementsprechend eine medikamentöse Behandlung, falls notwendig, einleiten.
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