(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Unter einigen Schwankungen haben die Rohölnotierungen bis zum Nachmittag etwas nachgegeben. Bei Redaktionsschluss kostete Nordseeöl (Brent) 110 Dollar; US-Leichtöl (WTI) 98 Dollar. Der schwächere Euro/stärkere Dollar begünstigte diese Bewegung. „Die Zweifel an einer Rettung der Eurozone und die daraus resultierenden Befürchtungen vor einer Staatspleite Griechenlands und Portugals überschatten das Handelsgeschehen nachhaltig“, so das Branchenportal Futures Services. Sogar die Verschärfung des Iran-Konflikts ließ die Anleger kalt: „Selbst die Drohung des Iran, die Ölexporte in die EU von sich aus zu stoppen und die Straße von Hormus zu schließen, konnte die Märkte nicht nennenswert beeindrucken“, meinen die Commerzbank-Rohstoffanalysten. Die Experten von BNP Paribas sehen aus charttechnischer Sicht weiteres Abwärtspotenzial: „Unterhalb von 112 Dollar muss jederzeit mit weiteren Abgaben bis in den Bereich 108,37 Dollar noch gerechnet werden.“ Anleger warten zudem auf neue Impulse. Kommen könnten diese beispielsweise seitens der wöchentlichen US-Bestandszahlen.
Die hiesigen Heizölverbraucher kamen derweil heute in den Genuss leicht sinkender Bezugskosten. Wie die Erhebung von Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau ergab, verbilligte sich die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL um 13 Cent auf 87,93 Euro. Zum Vergleich die Werte der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 24.01.2011 77,13 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 24.01.2010 59,29 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 24.01.2009 53,67 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 24.01.2008 68,13 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 24.01.2007 52,35 €.
Diesen Artikel und zahlreiche weitere Informationen zum Energiemarkt finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11497&title=24.+Januar%3A+Heiz%F6lpreis+gibt+leicht+nach










