(openPR) Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die mitdenken und vor allem auch mitreden können! Und das ist sogar wörtlich zu verstehen, denn: Kommunikationsfähigkeit ist die wichtigste Fähigkeit im Berufsleben. Fehlt in unseren Schulen also ein Fach?
Jeder Mensch unterhält sich gerne – sei es am Telefon oder im persönlichen Gespräch mit dem Gegenüber. Diese Kommunikation ist ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Nun stellt sich die Frage: Ist denn diese Fähigkeit zur Kommunikation dem Menschen angeboren? Diese Frage lässt sich leicht mit „Ja” beantworten, denn der Mensch ist grundsätzlich kommunikativ. Aber ohne Training und Übung geht es nicht. In diesem Zusammenhang hat auch und vor allem die Familie eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, was aber ein ganz eigenes Thema darstellt und an dieser Stelle daher bewusst nicht zur Sprache kommt. Ein weiterer Grundstein muss, neben der Familie und den anderen Menschen der näheren Umgebung, zusätzlich in den Schulen gelegt werden. Dabei ist es unabdingbar, dass den Schülern die Angst vor dem Sprechen genommen und der Spaß an verbaler Kommunikation vermittelt wird.
Aus der Sicht der Unternehmer ist eine solche frühzeitige Förderung der jungen Menschen besonders interessant. Soll etwa der Vertrieb funktionieren und für entsprechende Umsätze sorgen, ist Fleiß eine wichtige Komponente. Fleiß allein genügt jedoch nicht. Jeder Vertriebsmitarbeiter verkörpert das Unternehmen und sollte deswegen sehr gut kommunizieren können, neben der Rhetorik und der Schlagfertigkeit spielen Sympathie und Emotion dabei eine große Rolle. Diese Fähigkeiten sind jedoch oft schwer in einer Person zu vereinen. Daher gestaltet es sich für viele Unternehmen schwierig, geeignete und kommunikative Mitarbeiter zu finden. Doch nicht nur im Vertrieb, sondern auch in jedem anderen Beruf werden kommunikationsstarke Menschen benötigt. So sollte beispielsweise auch jedem Anrufer in einem Call Center das Gefühl gegeben werden, dass er verstanden und sein Anliegen gelöst wird. Ist dies jedoch nicht der Fall, entsteht für das Unternehmen ein negatives Erscheinungsbild nach außen, vor allem, wenn der Mitarbeiter geringe Motivation zeigt oder den Anrufer sogar missversteht.
Förderung der sprachlichen Fähigkeiten
Seit rund fünf Jahren gibt es genau dafür einen neuen, passenden Beruf: Die Ausbildung „Kaufmann/-frau für Dialogmarketing” kann den Schulabgängern die passende
Ausbildung geben. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Kommunikation, die in regelmäßigen Rollenspielen im Rahmen der Ausbildung geübt wird. Gleichzeitig wird aber auch betriebswirtschaftliches Denken gelehrt, was den künftigen Mitarbeiter in die Lage versetzen soll, Hintergründe besser zu verstehen, um Aufwand und Nutzen abschätzen zu können. Und genau diese Fähigkeiten benötigen die mittelständischen Unternehmen dringend: Mitarbeiter, die mitdenken und mitreden können! Der Beruf des Kaufmanns oder der Kauffrau für Dialogmarketing schränkt den Absolventen aber keinesfalls auf die Tätigkeit
eines Call Center-Mitarbeiters ein, auch wenn dies ein weitverbreitetes Vorurteil ist. Stattdessen arbeiten Kaufleute für Dialogmarketing nicht nur in Call Centern von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, sondern können beispielsweise auch sehr gut in der Verwaltung oder im Vertrieb eingesetzt werden. Sie sind im telefonischen Kundenkontakt eingebunden, indem sie Kunden per Telefon kontaktieren oder auf Kundenanrufe reagieren. Darüber hinaus beraten sie die Kunden und nehmen Bestellungen oder Beschwerden
entgegen. Wenn man so will, gibt es also in jedem Unternehmen eine Art Call Center, lediglich der Begriff wird dafür nicht verwendet. Stattdessen kennen wir für diejenigen Mitarbeiter, die Anrufe erhalten, vermitteln oder auch gleich beantworten, Bezeichnungen
wie Sekretariat, Zentrale oder Servicestelle. Die Ausbildung für Dialogmarketingkaufleute
wird in ganz Deutschland angeboten und viele Unternehmen bilden Mitarbeiter für diesen neuen Beruf bereits aus. Die Unterrichtsstunden werden dazu im Blockunterricht abgehalten. Auch Telesys Kommunikationstechnik hat sich dazu entschieden, ihre Auszubildenden nicht mehr nur als Büro-, sondern auch als Dialogkaufleute auszubilden. Denn abschließend lässt sich festhalten: Kommunikation ist zwar nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.







