(openPR) Klaus Langenstück (22), der Leiter des Schildgener Weltjugendtags Kernteams konnte es zuerst nicht fassen. Dass er jemals mit dem Papst an einem Tisch sitzen würde hätte er nie für möglich gehalten. Bis Pfarrer Ulrich Hennes, Sekretär des WJT ihn Anfang Juni fragte, ob das Schildgener Kernteam ihn während des WJT nicht für ein paar Stunden entbehren könne, da er mit dem Papst zu Mittag essen dürfe.
„Zuerst war ich sprachlos, aber wirklich lange überlegen musste ich nicht.“
Der Initiator der Weltjugendtage, Papst Johannes Paul II., hatte den Brauch eingeführt, mit einer symbolischen Zahl von engagierten Jugendlichen aus aller Welt gemeinsam Mittag zu essen. Papst Benedikt XVI. setzte diese Tradition mit einem Mittagessen im Kölner Priesterseminar fort, bei dem insgesamt zwölf Jugendliche eingeladen waren: zwei stellvertretend für jeden Kontinent und zwei weitere aus Deutschland.
Klaus berichtet nach dem Treffen mit dem Papst in einer Pressekonferenz begeistert:
„Das war ein ganz besonderes Geschenk, für das ich sehr dankbar bin, und ein wirklich einzigartiges Erlebnis. Das Essen war fast Nebensache.“
Kein Wunder, denn Klaus durfte beim Essen auch direkt neben dem heiligen Vater sitzen, dessen Art und Ruhe Klaus sehr beeindruckt hat.
Auf der Speisekarte stand Salat, Omelett und zum Nachtisch Apfelstrudel mit Zimt. Für den Papst war eine Forelle vorgesehen. Die wollte er aber nicht, weil er sich anscheinend lieber auf das Gespräch, als auf die Gräten konzentrieren wollte. So bekam auch der heilige Vater ein Omelett und das obwohl es Freitag war. „Er wollte das gleiche essen wie wir“, berichtet Klaus schmunzelnd.
Benedikt sei sehr warmherzig und habe eine unkomplizierte Art, so Klaus. Für jeden hat sich der Papst Zeit genommen und natürlich hat Klaus dann auch aus seiner Heimat Schildgen erzählt. Was Klaus ebenfalls beeindruckte war, dass sich der Papst auch noch als exzellenter Dolmetscher erwies, wenn jemand etwas nicht verstand.
Für Klaus, der schon seit seiner Kommunion in der Herz-Jesu Gemeinde z.B. als Messdiener aktiv ist, steht jedenfalls fest, dass er sich auch weiterhin in der Kirche engagieren möchte, um sie lebendig mitzugestalten. Als Abschiedsappell gab der Papst den Jugendlichen auf den Weg, sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. „Dieser Papst ist ein Geschenk. Auch für die Jugend dieser Welt!“, ist sich Klaus sicher.
Johannes Rupprich
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Johannes Christian Rupprich
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