(openPR) Bergisch Gladbach / Stuttgart. Sind die Sportvereine in Bergisch Gladbach auf die kommenden Aufgaben der Zukunft vorbereitet? Mit welchem Bedarf an Sportanlagen muss die Stadt in den kommenden Jahren im Hinblick auf den demografischen Wandel rechnen? In welchen Bereichen des Sports sehen die Bürgerinnen und Bürger zentralen Handlungsbedarf in ihrer Stadt?
Antworten auf diese und zahlreiche weiteren Fragen zur Zukunft des Sports in Bergisch Gladbach gibt der Sportentwicklungsbericht, welcher am Dienstag in einer Sitzung der Ausschusses für Bildung, Kultur, Schule und Sport, vorgestellt wurde. Die Sportentwicklungsplanung wurde durch das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung aus Stuttgart begleitet und durchgeführt. Es erfolgte zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme der vorhandenen Sportinfrastruktur, der Bevölkerungsentwicklung sowie der Mitgliederzahlen der Gladbacher Sportvereine. Mittels einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Sportverhalten als Bedarfsanalyse konnten spezifische Bedingungen und Bedarfe für Gladbach ermittelt werden. Um den aktuellen und prognostischen Sportstättenbedarf zu ermitteln, wurde eine Bilanzierung nach dem Leitfaden für die Sportstättenentwicklungsplanung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft durchgeführt.
Als Herzstück der partizipativen Planung erfolgte im Rahmen einer Kooperativen Planungsgruppe die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Sports in Bergisch Gladbach. Durch die umfangreiche Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure des Gladbacher Sports wurde eine bedarfsgerechte und zukunftsgerechte Planung erreicht. Fraktionsübergreifend besteht Einigkeit darin, dass die Sportentwicklungsplanung insbesondere in Zeiten knapper Kassen eine überaus sinnvolle und lohnende Investition in die Zukunft des Sports in Gladbach darstellt.















