(openPR) Ako Haarbeck, ehemaliger Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG), wird am Freitag, 20. Januar, 80 Jahre alt. Für Ako Haarbeck steht die Bibel nicht auf einem Sockel, sondern sie muss mitten ins Leben geholt werden, so die Erfahrung der Bibelgesellschaft. Der ehemalige Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche erkannte, wie wichtig für die Bibelgesellschaften sowohl die verlegerische als auch die bibelmissionarische Arbeit sind. Den Menschen heute die Bibel zu öffnen war immer sein Anliegen.
In seiner Zeit als Bibelgesellschaftsvorsitzender entstand mit Förderung der DBG eine Vielzahl von Bibelzentren in den Regionen. 1992 fand das bundesweite ökumenische „Jahr mit der Bibel“ statt, das die Kirchen, christlichen Werke und Bibelgesellschaften gemeinsam veranstalteten. Eine neue Fassung der Gute Nachricht Bibel kam 1997 heraus.
„Die Bibelgesellschaft geht auf diesem Weg erfolgreich weiter“, sagt DBG-Geschäftsführer Dr. Felix Breidenstein. Das zeigten neue Übersetzungen wie die BasisBibel und die Neue Genfer Übersetzung, aber auch Online-Angebote wie Die-Bibel.de.
Ako Haarbeck pflegt einen erwartungsvollen Umgang mit der Bibel. Dabei steht nicht das Wissen um historische Fakten im Vordergrund, sondern die Hoffnung, die das Wort Gottes gibt. Dies vermittelte er in vielen Andachten, Bibellesungen und Hilfen zum Bibellesen. Für den Bibelfreund gilt in besonderem Maße ein Vers aus seinem selbst gewählten Lieblingspsalm: „Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht (Ps 119,162).
Vorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft war Haarbeck von 1987 bis 1999. Außerdem führte er den Vorsitz im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik (GEP) und war zeitweise Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Reformierte Kollegium Debrecen (Ungarn) und das Theologische Seminar Klausenburg (Rumänien) verliehen ihm die Ehrendoktorwürde für die Förderung des theologischen Nachwuchses. Ako Haarbeck war mehr als 20 Jahre Verfasser von Bibelwochenheften für die Gemeindearbeit.











