(openPR) Blankenstein, 08.09.2005
„Wir sind überzeugt, dass die CDU-Landtagsabgeordneten ihren Kopf nicht nur zum Nicken haben“, erklärt der Vorsitzende des Thüringer Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Peter Och die Aktion „Gesucht“. „Nur manchmal muss Interesse eben geweckt werden.“
In Thüringen hängen überall Zettel mit den Bildern von CDU- Landtagsabgeordneten in Supermärkten und an Bäumen. Wo sonst entlaufene Haustiere oder verlorene Schlüssel gesucht werden, geht es um Herzen für Politiker. Unter der Überschrift „Gesucht“ ist zum Beispiel in Erfurt zu lesen: „Michael Panse braucht ein Herz, damit er sich ein Herz fassen kann, wenn das Blindengeld im Landtag abgeschafft werden soll.“ Jeder Abgeordnete hat in seinem Wahlkreis seine eigene „Gesucht“-Anzeige bekommen. Jeweils mit dem eigenen Bild und der Fax-Adresse des Wahlkreisbüros. Denn die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Herzen zu malen und an die Politiker zu faxen.
„Die Blinden im Land sind darauf angewiesen, dass sich auch die Unionsabgeordneten endlich mit dem Thema Blindengeld befassen“, sagt Och. „Es gibt nicht nur die Wahrheit des Ministerpräsidenten.“ Die Landesregierung versuche das Blindengeld aus dem Wahlkampf heraus zu halten. „Aber für uns entscheidet sich beim Blindengeld, was von der CDU zu halten ist.“












